St. Ludger baut Pfarrsaal ins Kirchenschiff: Festliche Eröffnung am Christkönigstag

Kirche wird kleiner

Ein Vorzeigeprojekt des Bistums Münster ist fast fertig: Ins Kirchenschiff von St. Ludger ist ein Pfarrsaal gebaut worden. Die Eröffnung soll am Christkönigstag sein, einem besonderen Datum.

Alstedde

, 22.09.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
St. Ludger baut Pfarrsaal ins Kirchenschiff: Festliche Eröffnung am Christkönigstag

Ein Blick in die Kirche St. Ludger. Vorne stehen die Tische und Stphle des neuen Pfarrsaals, hinten ist der Kirchraum mit dem Altar. Beide Bereiche sind durch eine Schiebetür trennbar. © Quiring-Lategahn

Tische und Stühle aus Buchenholz für 120 Besucher stehen auf grauen Vinylboden. Der neue Pfarrsaal von St. Ludger der Großgemeinde St. Marien im hinteren Teil des Kirchschiffes sieht richtig einladend aus. In der eigentlichen Kirche haben noch 100 Gottesdienstbesucher Platz.

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Kirchenumbau St. Ludger: So sieht der neue Pfarrsaal aus

Ein neuer Pfarrsaal ist ins Kirchenschiff von St. Ludger gebaut worden. Am 24. November soll die Eröffnung sein. Wir haben uns dort schon mal umgeschaut.
22.09.2019
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Ein besonderes Flair hat der neue Pfarrsaal im Kirchenschiff von St. Ludger. Für ihn wurde in die zehn Meter hohe Kirche eigens eine vier Meter hohe Zwischendecke eingezogen. Das dient dem Schallschutz, aber auch der Wärmedämmung. An der Südseite des Saals sorgen
bodentiefe Fenster für viel Helligkeit. Hier soll demnächst noch eine Terrasse entstehen. © Quiring-Lategahn
Ein Blick in das Kirchenschiff von St. Ludger: Vorne stehen Tische und Stühle aus Buchenholz des neuen Pfarrsaals, hinten befindet sich der Kirchraum mit dem Altar. Beide Bereiche sind durch eine Schiebetür trennbar. Im Kirchraum können 100 Gläubige an der Messe teilnehmen, der Pfarrsaal bietet Platz für 120 Besucher. Heizkörper wurden im Boden versenkt.© Quiring-Lategahn
Die Kirche St. Ludger hat sich innen völlig verändert: Vom Altarraum aus ist die eingezogene Decke für den Pfarrsaal zu sehen. Die Kirche hat zwei neue Eingänge bekommen: einen barrierefreien von der Südseite aus und einen an der Nordseite. Der führt in die Marienkapelle. Die soll künftig werktags geöffnet sein. Hier können die Gläubigen beten oder eine Kerze anzünden.© Quiring-Lategahn
In der ehemaligen Taufkapelle befindet sich nun die neue Küche des Pfarrsaals. Da die Taufkapelle ursprünglich tiefer lag, musste der Boden um einen Meter aufgefüllt werden. Das Taufbecken steht jetzt vorne im Altarraum. Die Küche ist modern eingerichtet und mit allem ausgestattet, was die Gemeinde braucht. Geblieben sind die vorhandenen Mosaike an den Wänden.© Quiring-Lategahn
Zwei Mosaike werden in den Altarraum gehängt: Sie zeigen den Kirchenpatron St. Ludger und den Heiligen Georg, Schutzpatron der Landwirte. Auffällig ist das große Christusmosaik im Altarraum. Daher wird St. Ludger auch als Mosaikkirche bezeichnet. Die Kirche wurde innen komplett neu gestrichen. Eine neue Akkustikanlage sorgt dafür, dass sowohl in der Kirche als auch im Pfarrsaal alles gut zu verstehen ist.© Quiring-Lategahn
Eine anderer Blick in die neue Küche des Pfarrsaals von St. Ludger: Die Wände zieren die Mosaike der ehemaligen Taufkapelle. Das gibt dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre. Am 1. Oktober soll die Bauabnahme des neuen Pfarrsaals sein. Wenn alles glatt läuft, will die Frauengemeinschaft erstmals am 15. Oktober die neuen Räume anlässlich ihres Erntedankfestes nutzen.© Quiring-Lategahn
Hinter den Schrankwänden war früher die Taufkapelle. Heute gehören die Schränke zu der neuen Küche, die vom Pfarrsaal aus zu erreichen ist.© Quiring-Lategahn
Das Gitter aus der ehemaligen Taufkapelle hat an der neue Treppe Verwendung gefunden.© Quiring-Lategahn
Schlagworte Kirche in Lünen

Nur noch wenige Restarbeiten sind zu leisten, damit das seit einem Jahr geschlossene Gotteshaus wieder eröffnet werden kann. Das soll am 24. November, dem Christkönigstag, in einer Festmesse um 11 Uhr geschehen. Dann beginnt das neue Kirchenjahr. Das Datum unterstreicht symbolisch den Auftakt des Gemeindelebens in den neuen Räumen. Vorübergehend konnten Gemeindegruppen noch den alten Pfarrsaal an der Waldhöhe nutzen. Das sanierungsbedürftige Gebäude ist inzwischen an den Bauverein verkauft worden.

Im Inneren der Kirche hat sich viel verändert: Aus der Taufkapelle ist eine Küche geworden. Wohl die schönste in Lünen, denn an den Wänden sind alte Mosaike.

Die finden sich auch im Altarbereich. Daher wird St. Ludger auch als Mosaikkirche bezeichnet. Die Mosaike des Kirchenpatrons St. Ludger und des Heiligen Georgs, Schutzpatron der Landwirte, warten auf ihren neuen Platz im Altarraum.

Eine moderne Akkustikanlage ist bereits in Betrieb. Sie bietet neue Hörerlebnisse sowohl im Kirchraum aus als im Pfarrsaal, der durch eine verschiebbare Tür abgetrennt ist.

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