Sperrung der Karlstraße: Geduldsprobe für Anwohner geht weiter

Verzögerung in Gahmen

Die Einfahrt von der Gahmener Straße in die Karlstraße sollte längst freigegeben sein. Doch gebaut wird immer noch. Es ist eine unendliche Geschichte und eine Geduldsprobe für Anwohner.

Gahmen

, 29.07.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Einfahrt in die Karlstraße (Archivbild) ist immer noch gesperrt. Die Bauarbeiten haben sich weiter verzögert.

Die Einfahrt in die Karlstraße (Archivbild) ist immer noch gesperrt. Die Bauarbeiten haben sich weiter verzögert. © Goldstein (A)

Seit Ende Oktober müssen die Autofahrer auf der Gahmener Straße mit Baustellenampeln und die Anwohner der Karlstraße mit Umwegen leben. Nach etlichen Verzögerung hatten die Stadtwerke zugesagt, spätestens zum 18. Juli die Einfahrt in die Karlstraße freizugeben. Doch auch dieser Termin war ein Flop.

Inzwischen ist die Baumaßnahme über vier Monate in Verzug. „Leider hat sich die ursprüngliche Zeitplanung zur Oberflächenwiederherstellung aufgrund unvorhergesehener personaler Engpässe beim Tiefbauer vor Ort erneut verzögert“, erklärt Jasmin Teuteberg, Sprecherin der Stadtwerke, auf Anfrage. In ihrem Schreiben heißt es weiter, dass die Stadtwerke das sehr bedauerten und um Entschuldigung bäten für die weiteren Unannehmlichkeiten durch die fortdauernde Sperrung der Karlstraße.

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Jetzt soll die Karlstraße laut Stadtwerke am Freitag, 7. August, freigegeben werden. Der Energieversorger modernisiert in fünf Bauabschnitten die 60 Jahre alte Trinkwasserversorgung in Gahmen. Dazu sollen neue Rohre in die vorhandenen eingezogen werden. Vier Jahre sind für das Projekt veranschlagt. Momentan wird am zweiten Bauabschnitt gearbeitet.

Als Grund für die Verzögerung hatten die Stadtwerke Anfang Juli unvorhergesehene Probleme beim Rohreinzug genannt: Weil die Leitungen nicht so gradlinig lagen wie erwartet, seien fünf statt drei Öffnungen notwendig geworden.

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