SPD fordert: Wege zum Supermarkt sollen kurz bleiben

WETHMAR Die Nahversorgungssituation brennt den älteren Bürgern im Bereich der SPD Lünen-Nord und Altlünen weiterhin unter den Nägeln. Sie sehnen sich die baldige Wiederbesetzung des ehemaligen S + L-Marktes an der Münster-/Steinstraße herbei, um nicht den langen Weg zum Vollsortimenter in der Innenstadt zurücklegen zu müssen.

von Ludwig Overmann

, 07.07.2008, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blick zum Vorstandstisch im Grubenwehrheim Victoria mit (v.l.) Schriftführer Harald Weigt, Vorsitzender Inge Pfeiffer, Gast Rüdiger Billeb und 2. Vorsitze4nder Dieter Pohl.

Blick zum Vorstandstisch im Grubenwehrheim Victoria mit (v.l.) Schriftführer Harald Weigt, Vorsitzender Inge Pfeiffer, Gast Rüdiger Billeb und 2. Vorsitze4nder Dieter Pohl.

Diesen Wunsch trugen Mitglieder der AG 60 plus Lünen-Nord und Altlünen gestern SPD-Ratsherr Rüdiger Billeb vor. Er war zum Frühstück ins Grubenwehrheim Victoria gekommen. Neben der Wiederbelebung des S + L-Marktes werde der Erhalt des Plus-Ladens an der Münsterstraße angestrebt. Ziel der SPD sei als drittes auch gewesen, im Bereich des Ortsausgangs (ehemaliger Sportplatz in Wethmar) ein weiteres Lebensmittelgeschäft unterzubringen. Dieser Wunsch sei aber vom Expertenteam Einzelhandel nicht befürwortet worden.

CAP-Markt nicht wirtschaftlich

Was die beiden übrigen Einzelhandelsstandorte betrifft, so erfuhren die Teilnehmer, dass sich der angedachte CAP-Markt in der Zusammenarbeit zwischen Arbeiterwohlfahrt und der Firma Edeka aus wirtschaftlichen Gründen nicht trage. Nun sieht die Planung den Wechsel von Plus zur Münster-/Steinstraße vor. Ein 800 Quadratmeter großer Markt mit mehr Parkplätzen als bisher solle dort eröffnet werden; allerdings werde dies, so Billeb nicht kurzfristig geschehen – Edeka habe noch über Monate einen Mietvertrag. Einen Nachfolger für den bestehenden Plus-Markt gebe es noch nicht. Unterschriftenliste Die Arbeitsgemeinschaft forderte Rüdiger Billeb auf, gemeinsam mit dem Vorstand des Ortsvereins Lünen-Nord, der bereits vor Monaten dem Bürgermeister Unterschriften übergab, Druck im Sinne der älteren Bürger auszuüben, damit sie auch in Zukunft kurze Einkaufswege haben und dabei die Chance, den Nachbarn zu treffen. Am Montag, 4. August, um 10 Uhr wird die Pflegedirektorin des St. Marien-Hospitals, Marie-Luise Stoverock, bei der Arbeitsgemeinschaft 60 plus erwartet. Wie Inge Pfeiffer mitteilte, sei das Heim demnächst nur noch über die Barbara-Siedlung (Westfaliastr.) und nicht mehr über die Zwolle Allee mit dem Auto erreichbar.

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