NRW-Landtag: Lüner Rainer Schmeltzer (SPD) für wichtiges Amt nominiert

Der Lüner SPD-Mann Rainer Schmeltzer ist für ein wichtiges Amt im NRW-Landtag im Gespräch.
Der Lüner SPD-Mann Rainer Schmeltzer ist für ein wichtiges Amt im NRW-Landtag im Gespräch. © Matthias Stachelhaus
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Gut zwei Wochen nach der NRW-Landtagswahl hat die SPD-Fraktion in ihrer Fraktionssitzung am Dienstag, 31. Mai, eine Nominierung für einen wichtigen Posten abgebeben. Laut einer Pressemitteilung der Partei wird der Lüner SPD-Mann Rainer Schmeltzer, der im Wahlkreis Unna II (Lünen, Selm, Werne) am 15. Mai das Direktmandat gewonnen hat, für das Amt des Landtagsvizepräsidenten vorgeschlagen.

Hierzu erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im NRW-Landtag:

„Rainer Schmeltzer kennt die Politik Nordrhein-Westfalens bestens. Seit dem Jahr 2000 prägt er den Landtag mit seinem unermüdlichen Einsatz für unser Bundesland. Rainer Schmeltzer weiß, was die Menschen in NRW umtreibt.“ Nicht nur über sein politisches Engagement, sondern auch über zahlreiche Ehrenämter sei er im Austausch mit Akteuren aus allen Bereichen der Gesellschaft, heißt es in der Pressemitteilung von Kutschaty weiter.

„Rainer Schmeltzer wird ein würdiger Repräsentant des Hohen Hauses. Überparteilich und besonnen wird er für die Rechte eines starken Parlaments eintreten. Die Stärkung unserer Demokratie ist für ihn ein zentrales Anliegen. Er ist ein Garant für Demokratie auf Augenhöhe und steht für faire Auseinandersetzungen, bei der alle Seiten gehört werden. Diese Haltung ist unverzichtbar, um eine sachliche und konstruktive Arbeit im Parlament zu ermöglichen“, so der Vorsitzender der SPD-Fraktion im NRW-Landtag weiter.

Lüner SPD-Mann zeigt sich dankbar für Nominierung

Schmeltzer selbst zeigt sich dankbar für die Nominierung. „Ich habe große Lust, im Präsidium des Landtags zu arbeiten. Während meiner politischen Arbeit war mir die Stärkung und der Schutz unserer Demokratie immer besonders wichtig. Unsere Demokratie muss sichtbar sein – und das nicht nur im Parlament selbst. Dafür möchte ich im Präsidium eintreten. Wir müssen schon Schülerinnen und Schülern den Weg zur parlamentarischen Demokratie ebnen.“

Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung sei es wichtig, dass man in der Gesellschaft insgesamt sichtbar und hörbar ist. „So begeistern wir Menschen für unsere Demokratie und sorgen dafür, dass sie standhaft gegen extreme Strömungen unserer Gesellschaft ist“, erklärt Schmeltzer weiter.