Sirenen: Jetzt fehlen nur noch fünf - beim nächsten Alarm heult auch Lünen

Warnsirenen

Es geht gut voran: Auf den Dächern der Stadt stehen immer mehr Sirenen. Bald sollen alle 28 vorgesehenen Anlage installiert sein. Wann sie das erste Mal heulen, ist aber noch offen.

Lünen

, 31.01.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Sirene auf einem Hausdach: In Lünen müssen derzeit noch fünf der vorgesehen 28 Anlagen aufgebaut werden.

Eine Sirene auf einem Hausdach: In Lünen müssen derzeit noch fünf der vorgesehen 28 Anlagen aufgebaut werden. © picture alliance / dpa

Eigentlich sollte alles ein bisschen schneller gehen, aber nun ist das Ziel in Sicht: Bald werden auch in Lünen alle vorgesehenen Sirenen aufgebaut sein. Beim Blick nach oben kann man immer mehr Anlagen, die wie „runde Teller“ auf Stelzen aussehen, entdecken. Derzeit fehlen noch fünf von insgesamt 28 Sirenen, teilt Stadtsprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage mit. Welche Standorte noch nicht bestückt sind, konnte die Stadt nicht sagen. Fest stehe: Die letzten fünf wolle die beauftragte Fachfirma in der übernächsten Woche aufbauen.

Noch fehlt aber der Anschluss

Dann fehle bei den Anlagen noch der Anschluss. Spangardt rechnet damit, dass „Anfang März“ alles fertig ist. Wann die Sirenen aber das erste Mal aufheulen werden, das sei noch offen, so die Stadt. Wenn es im März noch einen allgemeinen Sirenen-Testlauf gebe, sei man dabei. Ansonsten werde man frühzeitig erklären, wann man die neuen Anlagen teste.

Solche allgemeinen Testläufe für Sirenen hat es in der Vergangenheit schon öfters gegeben. Während aber im Umkreis das Geheule groß war, fanden diese landesweiten Probeläufe bisher ohne Lünen statt.

Lange waren solche Sirenen als Warnmittel nicht mehr gefragt, schienen ein bisschen aus der Zeit gefallen. Aber in letzter Zeit hat man sich anders besonnen und die Anlagen als Warninstrument wieder entdeckt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt