Sirenen-Heulen und Warn-App-Test in Lünen: Das bedeuten die Warntöne

Warntag am 11. März

Der landesweite Warntag am Donnerstag war auch in Lünen laut und deutlich zu hören. Die Sirenen heulten und die Warn-App NINA schickte eine Testnachricht.

Lünen

, 11.03.2021, 12:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch in Lünen hat die Warn-App NINA am Donnerstag die Bevölkerung vor Gefahren gewarnt.

Auch in Lünen hat die Warn-App NINA am Donnerstag die Bevölkerung vor Gefahren gewarnt. © Nora Varga

Es ist bereits der zweite Warntag innerhalb weniger Monate. Um 11 Uhr am 11.3. wurden Sirenen und Warnanlagen in ganz Lünen getestet. Zuerst wurde um 11 Uhr ein durchgehender einminütiger Dauerton abgesetzt, der „Entwarnung“ bedeutet. Um 11.06 wurde der eigentliche Warnton gespielt. Der auf und abschwellende Heulton soll einen „Weckeffekt“ haben.

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Das Land NRW erklärt in seinem Internetauftritt, dass die Sirenen die Menschen zwar nicht über die Art der Gefahr aufklären könne, dennoch: „Der laute Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt.“

Nur wenn der Bevölkerung die Gefahrensituation bewusst sei, könne sie sich über die Medien oder andere Quellen weiter informieren. Abgeschlossen wurde der Warntag um 11.13 Uhr mit einem weiteren Entwarnungston.

In Lünen gibt es insgesamt 28 Sirenen, die über das Stadtgebiet verteilt sind und die Bevölkerung warnen sollen. Neben den Sirenen macht auch die Warn-App NINA auf Gefahrenlagen am Standort des Nutzers aufmerksam. Auch in Lünen hat es am Donnerstag Test-Meldungen der App gegeben. Am letzten Warntag hatte es streckenweise Probleme mit der App gegeben.

Insgesamt wurden drei Sirenentöne abgesetzt. In der Warn-App gab es weitere Informationen zum Test am Warntag.

Insgesamt wurden drei Sirenentöne abgesetzt. In der Warn-App gab es weitere Informationen zum Test am Warntag. © Nora Varga

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