Winterwetter

Schneespaziergänge mit Hund: Jäger bittet um Rücksicht auf Wildtiere

Das gute Wetter und der Schnee laden zu langen Spaziergängen ein. Jäger Dieter Kuhne appelliert an Lüner, dabei Rücksicht auf Wildtiere wie Rehe zu nehmen und auf den Wegen zu bleiben.
Auch das Groppenbrucher Naturschutzgebiet ist zur Zeit ein Winterwunderland, dass zu Spaziergängen im Schnee einlädt. © Textoris

Nachdem Sturmtief Tristan viel Schnee über dem Land verteilt hat, ist auch ganz Lünen in eine weiße Decke eingepackt. Das sonnige Wetter der vergangenen Tage lädt zu ausgiebigen Spaziergängen im Schnee ein.

„Das ist auch gut und schön für alle“, sagt Jäger Dieter Kuhne. Mit Blick auf die Corona-Lage, mangelnde Freizeitangebote und frische Luft, seien Spaziergänge sicher zu empfehlen.

Wildtiere können sich im Winter schlechter verstecken

Allerdings bittet der Jäger Spaziergänger, besonders Hundebesitzer, darum, auf den Wegen zu bleiben und Rücksicht auf Rehe und Wild zu nehmen. Von Wanderungen querfeldein, so verlockend das in der weißen Landschaft auch sei, sollten die Menschen absehen.

„Den Tieren fehlt gerade jetzt die Deckung, weil Büsche und Bäume kein Laub tragen.“ Hunde und Menschen auf Feldern und in Wäldern bringen die Tiere auf. „Das ist besonders für Rehe gerade sehr schwierig“, so Kuhne weiter.

Genau wie in der Brut- und Setzzeit, die am 1. März beginnt, sind besonders frei laufende Hunde eine Gefahr für die Wildtiere, wenn sie diese in Panik versetzen. Mit ausreichendem Abstand und Rücksicht werden Unfälle vermieden.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.