Als Kraterlandschaft stellt sich manche Fahrbahndecke in Lünen zurzeit dar. © Goldstein
Zustand der Straßen

Schlaglöcher in Lünen: Mit jüngstem Frost haben sie meist nichts zu tun

Nach der Schneeschmelze sind an vielen Stellen in Lünen Schlaglöcher sichtbar. Die Stadt dokumentiert seit Montag (15.2.) die Schäden. Die meisten haben nichts mit dem jüngsten Frost zu tun.

Sorgten in den vergangenen Tagen Eisplatten für eine holprige Autofahrt, sind es jetzt an vielen Stellen die Schlaglöcher in der Fahrbahn. Ob Borkerstraße, Moltke-, Stein- oder Frydagstraße: Mitunter gleicht die Fahrbahn einer Kraterlandschaft.

Die Stadt Lünen hat am Montag (15.2.) damit begonnen, die Schäden zu dokumentieren. Sofortmaßnahmen sind bisher noch nicht veranlasst worden, teilt Pressesprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage der Redaktion mit. Überwiegend seien bisher wohl ältere Schäden aufgenommen worden, die nicht mit dem jüngsten Frost zusammenhingen, so Spangardt.

Viele Straßen in Lünen haben gelitten. Die Stadt hat mit Kontrollfahrten begonnen, um die Schäden zu dokumentieren.
Viele Straßen in Lünen haben gelitten. Die Stadt hat mit Kontrollfahrten begonnen, um die Schäden zu dokumentieren. © Goldstein © Goldstein

Kontrolle nur auf Hauptstraßen

Ganz einfach ist die Begutachtung momentan wohl nicht. Weil Nebenstraßen und Gehwege noch nicht überall schnee- und frostfrei sind, kontrollieren die städtischen Mitarbeiter derzeit nur Hauptstraßen. Dabei hätten sie bislang nicht mehr Schäden als in anderen Jahren festgestellt.

„Je nach momentaner Witterung und Ausmaß des Schadens muss zunächst eine provisorische Reparatur erfolgen“, erklärt Spangardt. Bei größeren Schäden werde die Instandsetzung im Frühjahr bis Herbst erfolgen. Dafür hat die Stadt ein „Deckenprogramm“ aufgelegt.

Im städtischen Haushalt sind aktuell für Gefahrenabwehr und Markierungsarbeiten auf Lünens Straße 670.000 Euro bereitgestellt.

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Redaktion Lünen
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Magdalene Quiring-Lategahn

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