Remondis erweitert Verwaltung in Lünen

An der Brunnenstraße

Beim Recycling-Unternehmen Remondis ist Nachwuchs unterwegs. 2009 war das erste Zwillings-Verwaltungsgebäude errichtet worden. Direkt nebenan ist jetzt an der Brunnenstraße ein nahezu identischer „Büro-Zwilling“ im Bau.

LÜNEN

, 13.06.2016, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem Vorbild der Verwaltungsgebäude im Hintergrund werden die Neubauten errichtet.

Nach dem Vorbild der Verwaltungsgebäude im Hintergrund werden die Neubauten errichtet.

Zum 1. April 2017 sollen die ersten Remondis-Mitarbeiter einziehen, teilte Remondis-Sprecher Michael Schneider mit, als das Unternehmen das Projekt vorstellte. Die Dortmunder Bauunternehmung Rundholz hat Ende März mit den Arbeiten begonnen.

Mittlerweile sind zwei der drei Geschosse im Rohbau fertig. Die beiden Gebäude entstehen auf einer Fläche von 4600 Quadratmetern. Sie werden Platz bieten für 87 Büroräume, Konferenzräume, Kantine und Rechenzentrum. Eine verglaste Brücke wird den neuen Büro-Zwilling mit seinem Nachbarn verbinden. Gebaut wird nach einem Entwurf des Architekturbüros Lonnemann in Selm.

Warum Remondis erneut baut:

„Für uns eine der größeren Baustellen“, sagte Stefan Rundholz, Geschäftsführer der gleichnamigen Baufirma. Die Firma mit Sitz in Dortmund hat in Lünen bereits das Dienstgebäude für die Luftrettungsstation von ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 8 errichtet.

Dass Remondis erneut Verwaltungsgebäude bauen lässt, begründete Sprecher Michael Schneider mit dem schnellen Wachstum: „Wir haben in NRW den Status, das größte Unternehmen in einer der führenden Wachstumsbranchen zu sein.“ Recycling, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz gewännen immer mehr an Bedeutung. Im Lüner Lippewerk arbeiteten mittlerweile circa 1400 Menschen, so Schneider. In den bestehenden Verwaltungsgebäuden sei es schlicht zu eng geworden.

Mitarbeiter aus dem Tochter-Unternehmen kommen

Rein rechnerisch können 174 Beschäftigte in die neuen Gebäude einziehen. Laut Schneider werden es auch Verwaltungsmitarbeiter des Tochter-Unternehmens TSR (Metallrecycling) sein. Dessen Verwaltung sitzt derzeit noch in Bottrop und soll nach Lünen verlegt werden. Zur Höhe der Investition für die neuen Verwaltungsgebäude machte Remondis keine Angaben.

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