Stadtverwaltung

Rathaus in Lünen bleibt geschlossen – Termine nur für Dringendes

Die Stadt Lünen hält Rathaus und Nebenstellen weiterhin für Besucher geschlossen. Damit reagiert die Stadt auf die Beschlüsse von Bund und Ländern zum verlängerten Lockdown.
Im Rathaus wird gerechnet: Wie teuer wird die Corona-Krise für die Stadt Lünen? © Matthias Stachelhaus

Die Türen des Rathauses und der Nebenstellen der Stadt Lünen bleiben für Kunden und Besucher geschlossen. Das teilt die Stadt mit, nachdem Bund und Länder am Dienstag (05.01.) die Verlängerung des Lockdowns beschlossen haben. Für dringende Angelegenheiten können jedoch weiterhin Termine vereinbart werden.

Vereinbarung für dringende Angelegenheiten

Das gilt für Bereiche, in denen dringende und nicht aufschiebbare Angelegenheiten für Bürgerinnen und Bürger sowie für ihre Angehörigen geregelt werden müssen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

Hierzu zählen das Bürgerbüro, die Ausländerbehörde und das Standesamt. Termine für das Bürgerbüro werden für den Zeitraum ab Montag (18.01.) vergeben. Die Terminvergabe ist online auf der Homepage der Stadt (www.luenen.de/terminvereinbarung) und telefonisch unter (02306) 104 20 30 möglich.

„Trotz des verlängerten Lockdowns wollen wir den Lünerinnen und Lünern die Möglichkeit bieten, wichtige Angelegenheiten im Rathaus zu erledigen“, erklärt Matthias Bork, Fachbereichsleiter Bürgerdienste bei der Stadt Lünen. Ein persönliches Erscheinen im Rathaus sei aber nicht immer notwendig.

Unter anderem folgende Anträge können per E-Mail an buergerbuero@luenen.de gestellt werden:

  • Meldebescheinigung
  • Steuer-Identifikationsnummer
  • Führungszeugnis
  • Verlängerung von Schwerbehindertenausweisen und Fischereischeinen sowie Untersuchungsberechtigungsscheine
  • Verlustanzeigen von Personaldokumenten

Nur begrenzte Terminkapazitäten aus Schutz

„Um Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, können wir nur begrenzte Terminkapazitäten anbieten“, erklärt Bork. Gerade deshalb sei es wichtig, nur dann einen persönlichen Termin zu vereinbaren, wenn es wirklich notwendig ist.

Zusätzliche kurzfristige Termine werden ab dem 18. Januar montags, dienstags, mittwochs und freitags ab 8 Uhr und donnerstags ab 9 Uhr für den jeweiligen Tag freigeschaltet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien laut Stadt trotz des „Lockdowns“ im Dienst: Alle Stellen der Verwaltung seien telefonisch erreichbar und auch der Schriftverkehr werde bearbeitet. Die wichtigsten Rufnummern und Erreichbarkeiten hat die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage zusammengefasst.

Die Stadtverwaltung hatte Mitte Dezember mitgeteilt, das Rathaus analog zum „Lockdown“ vorerst bis zum 10. Januar 2021 zu schließen. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch keine neuen Termine mehr vergeben. Termine, die schon vor Ende der Terminvergabe bis zum 15. Januar gebucht waren, konnten und können aber wahrgenommen werden, heißt es.

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