Randale am Tobiaspark in Lünen: Rollstuhlfahrer nach Schlag gestürzt

Einsatz am Freitagabend

Offenbar war Alkohol im Spiel, als es am Freitagabend (23.10.) am Tobiaspark in der Lüner Innenstadt zu einer Auseinandersetzung kam. Beteiligt war ein Rollstuhlfahrer.

Lünen

, 26.10.2020, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu einem Polizeieinsatz mit Rettungswagen kam es am Freitag (23.10.) am Tobiaspark.

Zu einem Polizeieinsatz mit Rettungswagen kam es am Freitag (23.10.) am Tobiaspark. © Ribeiro

Warum es am Freitagabend (23.10,) am Tobiaspark in der nördlichen Lüner Innenstadt zu einer handfesten Auseinandersetzung kam, ist noch nicht geklärt. Allerdings war wohl Alkohol im Spiel, wie ein Sprecher der Dortmunder Polizei am Montag (26.10.) auf Anfrage erklärte.

Die Polizei war gegen 20.23 Uhr zu dem Einsatz gerufen worden. Offenbar waren zwei Personen zuvor in einen zunächst verbalen Streit mit einem 44-jährigen Mann im Rollstuhl geraten. Wie sich später herausstellte, war der 44-Jährige offenbar alkoholisiert.

Aus dem Wortgefecht wurde dann auch eine körperliche Auseinandersetzung. Der Rollstuhlfahrer wurde, so der Polizeisprecher, ins Gesicht geschlagen. Dadurch sei der Mann ins Schwanken geraten, aus dem Rollstuhl gestürzt und auf dem Boden liegen geblieben.

Verletzter wollte wegfahren

Als Polizei und Rettungsdienst eintrafen, stellten sie fest, dass der Mann am Kopf verletzt war. Trotzdem wollte er sich nicht behandeln lassen und mit dem Rollstuhl wegfahren. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter sahen jedoch eine dringende Notwendigkeit, die Verletzung im Krankenhaus untersuchen und behandeln zu lassen.

Daraufhin randalierte der Mann nach Polizeiangaben so sehr, dass die Polizei ihn mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus begleiten mussten. Was genau vorgefallen war, konnte der alkoholisierte Mann nicht sagen.

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