Polizei begleitet Auslieferung des 40-Tonnen-Nassentschlackers aus Lünen

dzIntelligente Technik

Die Lüner Firma Kinast hat am Freitag einen 40 Tonnen schweren Nassentschlacker in den Norden geliefert. Auf den 300 Kilometer langen Weg begleitete die Polizei die intelligente Technik.

13.06.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Lüner Firma Kinast hat am Freitag, 12. Juni, ihren 40 Tonnen schweren Nassentschlacker 300 Kilometer weiter nach Stade geliefert - zum Chemiekonzern DOW. Da soll der elektronisch gesteuerte Entschlacker in der Sondermüllverbrennungsanlage eingesetzt werden.

Um 14 Uhr ging es los. Die Lieferung ist laut den Geschäftsführern Lutz und Rainer Richter einwandfrei abgelaufen. Die Polizei habe den Transport in den Norden begleitet.

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Tonnenschweres Industriegerät aus Lünen wird verladen

Gerät spart auch Ressourcen

Die Unternehmer sind stolz auf ihr Produkt: „Er ist der zweite, der den Vorgang automatisch steuern kann“, sagt Lutz Richter. Der erste sei bereits vor einem Jahr an das französische Unternehmen Suez geliefert worden. Eine Besonderheit des Entschlackers stellt die Anpassung der Auftragsgeschwindigkeit an das Asche- und Schlackeaufkommen dar. Das Hightech-Gerät arbeitete immer im Leistungsoptimum bei geringstmöglicher Energieaufnahme.

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Nach eigenen Angaben habe keine andere Firma einen elektronisch gesteuerten Nassentschlacker, der so nachhaltig den Prozess steuern könne. Ressourcen und Energie würden dadurch gespart, es gebe keinen Verschleiß. „Intelligente Technik wird auf der Welt immer wichtiger“, sagt Lutz Richter. Die sei bei den Kinast-Produkten gegeben.

von Sina Osterholt

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