Coronavirus

Osterfeuer in Lünen werden 2021 wegen Corona verboten

In Lünen dürfen dieses Jahr keine Osterfeuer abgebrannt werden. Die Lippestadt folgt damit der Linie anderer Städte im Kreis. Das Brennmaterial muss anderweitig entsorgt werden.
Das Archivbild zeigt ein Osterfeuer in Niederaden im Jahr 2019. Im Kreis Unna hat man sich darauf verständigt, auf dieses Brauchtum in diesem Jahr zu verzichten. Für Lünen steht die Entscheidung noch aus. © Goldstein (A)

In Lünen werden in diesem Jahr keine Osterfeuer genehmigt. Das ist ein Ergebnis der Sitzung des städtischen Stabes Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) am Dienstag (9. Februar), wie die Pressestelle der Stadt mitteilt. Der Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie.

Selbst wenn die Infektionszahlen bis Ostern (4. April) sinken würden, seien aus heutiger Perspektive derartige Veranstaltungen absolut nicht vorstellbar, heißt es weiter.

Entscheidung folgt Linie der Kreisstädte

Mit der Entscheidung folgt die Stadt Lünen der Linie, auf die sich die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte in der vergangenen Woche verständigt hatten. In allen Städten des Kreises finden in diesem Jahr keine Osterfeuer statt.

Normalerweise werden in Lünen jährlich etwa 40 Osterfeuer angemeldet. Osterfeuer dürfen nach dem Ortsrecht nur von örtlichen Glaubensgemeinschaften, Parteien, Vereinen und Siedlungsgemeinschaften im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung abgebrannt werden.

Grünschnitt für Osterfeuer anderweitig entsorgen

Vielerorts bildet der im Winter angefallene Grünschnitt üblicherweise das Brennmaterial für die Osterfeuer. Die Stadt bittet darum, die Grünabfälle in diesem Jahr anderweitig – jedoch fachgerecht – zu entsorgen. Das ist etwa auf dem Wertstoffhof der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) an der Josef-Rethmann-Straße möglich.

Die WBL bieten zudem im April einen Abholservice für Garten-Grünabfall an. Alle Informationen dazu gibt es online www.wbl.de oder unter der Tel. (02306) 30 60 60.

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