Der Skatepark in Lünen bleibt geschlossen. © Stadt Lünen
Jugendliche

Öffnen oder geschlossen halten: Entscheidung über den Skatepark gefallen

Kann man es in der Pandemie verantworten den Skatepark zu öffnen? Das war die entscheidende Frage für die Lüner Politik. Die Grünen plädierten für eine Öffnung, bekamen aber Gegenwind.

Seit dem 17.11. ist der Skatepark geschlossen, die Corona-Auflagen seien nicht eingehalten worden. Die Stadt Lünen: „Wie die Verwaltung feststellen musste, halten sich die meisten Benutzerinnen und Benutzer des Skateparks nicht an die dort geltende Maskenpflicht.“ Die Grünen forderten nun die Skateranlage nur für einige Stunden am Tag wieder zu öffnen. Tessa Schächter (Grüne): „Wir müssen verhindern, dass die Jugendlichen zu anderen Stellen abwandern, an denen wir keinen Kontakt zu ihnen haben können.“

Gesundheit geht vor

Um die Einhaltung der Maskenpflicht zu gewährleisten, schlugen die Grünen vor eine „pädagogische Betreuung (z. B. eine Streetworkerin)“ einzusetzen, die immer anwesend ist. Horst Müller-Baß, der zuständige Beigeordnete der Stadt, erklärte, dass man all dies versucht habe, aber die Jugendlichen die Anweisungen des Personals missachtet hätten.

Dirk Wolf (CDU), selbst Vorsitzender eines Sportvereins: „Es kann nicht sein, dass der Vereinssport verboten ist und sich die Jugendlichen auf öffentlichen Sportstätten treffen.“ Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns: „Wir sind in einer Ausnahmesituation, der Schutz der Gesundheit hat absoluten Vorrang.“ Der Antrag der Grünen wurde von der Mehrheit des Rates abgelehnt.

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Jahrgang 2000. Ist in Bergkamen aufgewachsen und nach Dortmund gekommen, um die große, weite Welt zu sehen. Überzeugte Europäerin mit einem Faible für Barockmusik, Politik und spannende Geschichten
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Nora Varga

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