Ochsen-Pflaster in Lüner Innenstadt soll im Oktober liegen

Ende in Sicht

Nach der nicht abgesprochenen Pause geht es seit Dienstagmorgen endlich weiter: Die niederländische Firma Temmink hat die Pflasterarbeiten rund um die Bronze-Ochsen in der nördlichen Fußgängerzone wieder aufgenommen. In rund zwei Monaten soll dort alles fertig sein.

LÜNEN

von Marc Fröhling

, 30.08.2017, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Seit gestern geht es rund um die Ochsen weiter.

Seit gestern geht es rund um die Ochsen weiter. © Reininghaus

Das teilte die Stadt am Dienstag auf Anfrage mit. Wie berichtet, waren die Arbeiter Ende Juli plötzlich gar nicht mehr auf der Baustelle erschienen. Das, so erkärte die Stadt damals, sei nicht abgesprochen gewesen. Schon zuvor gingen die Arbeiten nur langsam voran und teilweise fehlerhaft, sodass Teile des Pflasters wieder hochgenommen werden mussten.

Kündigung erwogen



Wie die Stadt gestern berichtete, sei die Firma mehrmals gemahnt worden. „Auch eine Kündigung des Auftragsverhältnisses wurde von den Verantwortlichen in Erwägung gezogen und angedroht“, hieß es gestern vonseiten der Stadt.

Weil die Arbeiten durch Fördermittel unterstützt werden, hätte das aber langwierige Folgen gehabt. Eine den Förderrichtlinien entsprechende neue Ausschreibung der Restarbeiten hätte laut Stadt mindestens ein halbes Jahr Stillstand bedeutet. Dass das jetzt nicht nötig ist, hätten intensive Gespräche und gemeinsame Baustellen-Begehungen in den vergangenen Wochen ergeben.

Subunternehmer aktiv


Das Ergebnis: eine verbindliche Zusage der Firma Temmink. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten in der nördlichen Münsterstraße nun abgeschlossen sein und die Ochsen-Statuen endlich wieder festen Boden unter den Hufen haben.

Die spezielle Verlegung des schwarzen Klinkerpflasters wird dabei von einem Subunternehmer mit entsprechenden Fachkräften ausgeführt.

Wieso die Arbeiter Ende Juli nicht mehr zur Baustelle gekommen sind, ist weiter unklar. Die Stadt äußerte sich dazu gestern auf Nachfrage nicht. „Das ist firmenintern, dazu dürfen wir nichts sagen“, hieß es aus der Pressestelle. Und auch die Firma Temmink selbst meldete sich nicht auf eine Anfrage dieser Redaktion zurück. Bau-Pausen rund um die Ochsen wurden in der Vergangenheit bereits mit zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen, zu viel Regen und dem Fehlen der nötigen Fachkräfte erklärt.

Lesen Sie jetzt