Niederadener Schützen arbeiten an neuem Schießstand

dzDank Fördermitteln

Der Schießstand der Niederadener Schützen im Vereinsheim bekommt ein neues Gesicht. Ausgeräumt ist schon alles, erste Arbeiten bereits erledigt. Nichts ist mehr wiederzuerkennen.

Lünen-Niederaden

, 02.11.2020, 11:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es tut sich etwas im Vereinsheim der Niederadener Schützen im Dorf. Die Schießstände, die noch über Seilzüge für die Scheiben verfügten, sind weg. Der grüne Teppichboden ist verschwunden, ebenso das alte Laminat. Neue Lampen und Elektrik sind bereits installiert, ein neuer Fußboden - wesentlich heller als der alte - ist zum Teil schon verlegt. Es geht Schlag auf Schlag.

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Umbau dank finanzieller Förderung

Möglich gemacht hat den Umbau eine finanzielle Förderung des Landesportministeriums. Die Förderzusage über 18.000 Euro kam im August. Damit kann ein Löwenanteil der Kosten gestemmt werden. Denn der Schießstand soll nicht nur verschönert, sondern die Schießanlage soll komplett erneuert und modernisiert werden. Digitale Technik statt Seilzüge. Mitte des Monats, so erklärt Vereinsvorsitzender und Bauleiter Gerd Garbe, soll alles soweit fertig sein, dass die Abnahme durch die Behörden erfolgen kann.

So sah der Schießstand noch im August aus, als der Verein vom Land die Förderzusage erhielt, um die sich Geschäftsführerin Karin Einsiedler (rechts) bemüht hatte.

So sah der Schießstand noch im August aus, als der Verein vom Land die Förderzusage erhielt, um die sich Geschäftsführerin Karin Einsiedler (rechts) bemüht hatte. © Stephanie Tatenhorst

Bis dahin war und ist noch viel zu tun, doch Geschäftsführerin Karin Einsiedler, die alle organisatorischen Aufgaben inklusive Antragsstellungen übernommen hat, kann bei der Umsetzung aller Pläne auf eine schlagkräftige Truppe setzen. Corona-bedingt kann die zwar nur auf Abstand und in Kleingruppen arbeiten, aber die Abstimmung klappt hervorragend.

Schießgruppe baute alles ab

Um den Abbau der alten Schießstände hatte sich die Schießgruppe selbst gekümmert - denn nur die Aktiven um Schießgruppenleiter Ralf Weber und seinen Stellvertreter Torsten Gobrecht konnten dabei sach- und fachkundig ans Werk gehen. Die 20-köpfige Gruppe hatte alles schnell zerlegt. Andere wiederum packten mit an, um alles hinaus zu tragen - und auch der alte Fußboden war dank tatkräftiger Hilfe von Vereinsmitgliedern im Handumdrehen entfernt. „Arbeitsteilung ist das halbe Leben“, sagt Garbe.

Der Schießstand des Schützenvereins Niederaden wird komplett erneuert.

Der Schießstand des Schützenvereins Niederaden wird komplett erneuert. © Goldstein

Dann wurde die gesamte Elektrik und Beleuchtung erneuert. „80 Prozent der Fördermittel haben wir bereits ausgegeben“, sagt der Bauleiter. Der neue Fußboden und andere Verschönerungsarbeiten sind Sache des Gesamtvereins. „Da haben wir ja alle was von.“ In Kleingruppen, Corona-Auflagen-konform, arbeiten die Schützen nun am neuen Fußboden. Christoph Ahrnemann und Ronald Kleinmeier waren am Samstagvormittag fleißig, dann übernahmen Matthias Ahrnemann und Peter Einsiedler, denn auch wenn der Raum groß ist, sicherheitshalber sollen nie mehr als zwei Personen darin arbeiten.

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Betriebsaufnahme hängt vom Coronavirus ab

Ist der Fußboden fertig, werden die Schießstände wieder aufgebaut. „Theoretisch kann der Betrieb nach der Abnahme dann sofort wieder losgehen“, sagt Garbe - doch es bleibe abzuwarten, was das Coronavirus bis dahin mache. Daher will sich auch noch niemand Gedanken über eine offizielle Einweihung machen.

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