Neues Diagnosezentrum für Lünen: Im Aktivum soll bald auf das Coronavirus getestet werden

Coronavirus

Ein neues Diagnosezentrum für Tests auf das Coronavirus soll in Lünen eingerichtet werden. Im Aktivum nahe des St.-Marien-Hospitals. Start ist voraussichtlich in der kommenden Woche.

Lünen

, 26.03.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein neues Diagnosezentrum für Corona-Tests wird in der Nähe des St.-Marien-Hospitals eingerichtet.

Ein neues Diagnosezentrum für Corona-Tests wird in der Nähe des St.-Marien-Hospitals eingerichtet. © Goldstein (A)

Bislang war unklar, ob auch in Lünen ein neues Testzentrum für das Coronavirus eingerichtet wird. Eine vergleichbare Einrichtung war am vergangenen Samstag (21.3.) in Dortmund eröffnet worden. Betrieben wird sie von der Kassenärztlichen Vereinigung. 30 weitere Zentren, unter anderem in Hamm, Lünen und Unna seien geplant, hatte der WDR berichtet.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Lünen ein derartiges Testzentrum in der Nähe des St.-Marien-Hospitals bekommen, sagt Dr. Michael Funke, Vorsitzender des Ärztevereins. Ins Aktivum, das derzeit die Notdienstpraxis beherbergt. Die muss, eine Woche, nachdem sie vom St.-Marien-Hospital ins Aktivum verlegt wurde, erneut umziehen. Diesmal geht es ins Gebäude F, des Marienhospitals, so Verwaltungsdirektor Axel Weinand. In die Räume der ehemaligen Praxis Bludau, am Nebeneingang.

Gute Ausrüstung gegen Coranvirus Voraussetzung

Die Koordination für die Corona-Ambulanz wird Funke übernehmen. „Voraussetzung ist, dass wir in diesen Zentren gut ausgerüstet sind.“ Kittel, Handschuhe, Schutzbrillen und Filtermasken sind für die Behandelnden Pflicht. Alles zur Zeit Mangelware, besonders Atemschutzmasken sind schwer bis gar nicht zu bekommen. „Der Markt ist leergefegt“, so Funke.

Ab wann das neue Testzentrum geöffnet sein wird, kann Funke noch nicht sagen. Die Pläne sehen vor, dass es in der kommenden Woche losgehen soll. Ein genauer Termin wird noch mitgeteilt.

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