Neuer Verdi-Chef will Jugend gewinnen

LÜNEN "Am letzten Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst kann man sehen, wie wichtig Gewerkschaftsarbeit ist", sagt Uwe Planer.

von Von Peter Fiedler

, 08.07.2008, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die ehemalige Lüner verdi-Vorsitzende Sigrid Psiuk mit Nachfolger Uwe Planer (2.v.l.) und den beiden Stellvertretern Martin Exner (l.) und Michael Rubert.

Die ehemalige Lüner verdi-Vorsitzende Sigrid Psiuk mit Nachfolger Uwe Planer (2.v.l.) und den beiden Stellvertretern Martin Exner (l.) und Michael Rubert.

Als neuer Vorsitzender des Ortsvereins Lünen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will er davon möglichst viele Kollegen überzeugen. In erster Linie natürlich jene, die noch nicht Mitglied sind. "Ich möchte vor allem junge Leute für Verdi gewinnen", hat er sich Planer vorgenommen.

Der 44-jährige wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Sigrid Psiuk gewählt. Außerordentlich deshalb, weil die nächste turnusmäßige Wahl eigentlich erst 2010 angestanden hätte. Doch Sigrid Psiuk hatte, ebenso wie ihr Stellvertreter Werner Söchting, schon 2006 erklärt, nur noch für zwei Jahre zur Verfügung zu stehen.

Zum Nachfolger von Söchting wurde Martin Exner, freigestelltes Personalratsmitglied bei der Stadt, gewählt. Weiterer stellv. Vorsitzender bleibt unverändert Michael Rubert, Betriebsratsmitglied der Stadtwerke.

Der Verdi-Ortsverein Lünen hat über 2000 Mitglieder u.a. aus Stadtverwaltung, Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL), Stadtwerken, Kliniken, Arbeiterwohlfahrt. Mit Uwe Planer, Betriebsratsvorsitzender bei WBL, steht ein erfahrener Gewerkschafter an der Spitze, der auf viele Jahre Personalratstätigkeit bauen kann. Er setzt auf Teamarbeit mit Martin Exner und Michael Rubert. Sigrid Psiuk hatte den Ortsverein sechs Jahre geleitet.

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