Neue Untersuchung: Kreis nimmt die Bade-Warnung für den Horstmarer See zurück

Entwarnung nach Fäkalien-Alarm

Im Horstmarer See kann wieder gebadet werden. Nach einer neuen Wasserprobe hat das Kreisgesundheitsamt die Warnung zurückgenommen. Die Konzentration der Bakterien lag unter den Grenzwerten.

Horstmar

29.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Neue Untersuchung: Kreis nimmt die Bade-Warnung für den Horstmarer See zurück

Es darf wieder geschwommen werden: Das Kreisgesundheitsamt hat die Badewarnung für den Horstmarer See zurückgenommen. © Kristina Gerstenmaier

Das Kreisgesundheitsamt des Kreises Unna hat die Empfehlung, im Horstmarer See nicht zu baden, am Montag (29.7.) aufgehoben. Das teilte die Stadt Lünen mit. Die Empfehlung hatte die Behörde am Mittwoch (24. Juli) vorsorglich ausgesprochen, weil in einer Wasserprobe eine erhöhte Konzentration von Enterokokken gefunden worden war.

Proben an unterschiedlichen Stellen

Daraufhin waren am 25. Juli weitere Proben genommen worden, sowohl an der Stelle der ersten Entnahme als auch zur Absicherung an zwei weiteren, unterschiedlichen Stellen. Die Untersuchung der Proben durch ein Hygieneinstitut ergab, dass die Enterokokken-Konzentration im Wasser unter den Grenzwerten der EG-Badegewässerrichtlinie liegt. Vor diesem Hintergrund nahm das Kreisgesundheitsamt seine Warnung zurück.

Über den Grund für den erhöhten Wert in der ersten Probe kann nur spekuliert werden, so die Stadt. Möglich ist beispielsweise eine punktuelle Verunreinigung durch Wasservögel.

Das Vorhandensein von Enterokokken deutet auf fäkale Verunreinigungen hin. Die Bakterien kommen natürlicherweise in der Darmflora von Menschen und Tieren vor. Sie sind harmlos, wenn sie über den Mund aufgenommen werden, wenn sie jedoch über Wunden in den Körper gelangen, kann es zu Infektionen kommen.

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