Neubau an der Münsterstraße: 31 Wohnungen und ein Gewerbe bis Mai 2020

dzEinzelhandel an der Fußgängerzone

Es gab Verzögerungen wegen eines Bombenverdachts, schlechten Wetters und schlechten Bodens. Jetzt ist das Ende der Baustelle an der Münsterstraße 8 in Sicht. Aber erst im Jahr 2020.

Lünen

, 06.03.2019, 05:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im April soll der Rohbau aller drei Gebäude fertig sein, sagt Reinhold Gierse, Geschäftsführer der Hammer Firma Heckmann Bauland & Wohnraum. Drei Gebäude, denn ein Teil ist direkt an der Fußgängerzone, einer am Tobiaspark und der dritte zur Lippe hin. Dort, direkt am Fluss, ist der Rohbau sogar jetzt schon fertig. Zur Fußgängerzone hin setzen die Bauarbeiter gerade das vierte Obergeschoss auf das Gebäude.

Verputzen, verklinkern, Innenausbau, weitere Außenarbeiten - all das wird wohl noch über ein Jahr dauern. „Wir gehen von einer Übergabe im Mai 2020 aus“, sagt Projektleiter Thomas Guszan.

Penthouse zur Lippe mit 113 Quadratmetern

Übergeben werden dann 31 Mietwohnungen auf insgesamt 2145 Quadratmetern, die zwischen 9 und 11 Euro pro Quadratmeter kosten werden, wie Beatrix Langenkämper-Richter sagt, die bei Heckmann für die Vermarktung zuständig ist. Die Wohnungen sind zwischen 51 und 113 Quadratmeter (das Penthouse zur Lippe) groß. Das Interesse sei rege, sagt Langenkämper-Richter, die in diesen Tagen die ersten Gespräche führt.

Neubau an der Münsterstraße: 31 Wohnungen und ein Gewerbe bis Mai 2020

Bauleiter Thomas Guszan, Vermarkterin Beatrix Langenkämper-Richter und Heckmann-Geschäftsführer Reinhold Gierse. © Fröhling

Dazu kommen über 200 Quadratmeter Gewerbefläche im Erdgeschoss direkt an der Fußgängerzone. Einen Mieter dafür gibt es noch nicht. „Es war noch nicht der passende Interessent dabei“, sagt Gierse. Gastronomie möchte er dort nicht, er suche nach Interessenten aus dem Einzelhandels-Bereich.

Wie berichtet, hatte sich der Bau mehrfach verzögert. Erst gab es einen Bombenverdacht im Boden des angrenzenden Lipperandwegs. Dann lief die Baugrube mit verunreinigtem Grundwasser voll, das erst gereinigt werden musste. Mittlerweile ist das Projekt mehr als zwei Jahre im Rückstand gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Die Fertigstellung war ursprünglich für Anfang 2018 geplant. Die Investitionskosten belaufen sich nach früheren Angaben auf 6,3 Millionen Euro.

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