Die GDT-Ausstellung „Naturfotografie im Wandel der Zeit“ im Flusspark Lünen ist eröffnet und noch bis 30. November zu sehen. © Storks
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Naturfotografien lockten zahlreiche Besucher in den Flusspark Lünen

Weil das jährlich in Lünen veranstaltete internationale Naturfotofestival der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) sogar im Jubiläumsjahr wegen Corona ausfällt, geht GDT neue Wege.

Bei strahlendem Sonnenschein und begleitet von zahlreichen Besuchern eröffneten Sonntagvormittag (24. Oktober) Karen Korte, Geschäftsführerin der

Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) und Lünens Kulturdezernent Horst Müller-Baß die Ausstellung „Naturfotografie im Wandel der Zeit“ im Flusspark Lünen – gleich hinter dem Lippe-Bad in der Lüner Innenstadt.

Gegründet 1971, steht GDT nach eigenen Angaben seit 50 Jahren für „eine Fotografie, die technisch, ästhetisch und künstlerisch herausragend, wenn nicht gar wegweisend ist“. Beispiele dafür finden sich seit Sonntag im Flusspark.

Mehrere tausend Besucher

Normalerweise veranstaltet die GDT in jedem Herbst ein großes, internationales Naturfotofestival in Lünen:

Vorträge und Bilderschauen von Fotografen und Fotografinnen aus aller Welt, viele Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen, Seminare und Workshops zu aktuellen Themen in der Naturfotografie locken jedes Jahr mehrere tausend Besucher in den Hansesaal.

Weil dieses Festival nach 2020 auch dieses Jahr wieder pandemiebedingt ausfällt und es wegen Corona auch keine große Jubiläumsfeier gibt, kam GDT auf die Idee der Outdoor-Ausstellung. Und rannte damit bei der Stadt Lünen laut Kulturdezernent Horst Müller-Baß offene Türen ein.

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Naturfotoausstellung im Flusspark

Noch bis 30. November

Noch bis zum 30. November sind 50 ausgezeichnete Naturfotografien von GDT-Mitgliedern aus den vergangenen 20 Jahren unter freiem Himmel in der Parklandschaft zu sehen.

Horst Müller-Baß zeigte sich in seiner kurzen Ansprache überzeugt, dass die einmalige Ausstellung in den kommenden Wochen noch zahlreiche Besucher aus nah und fern anziehend werde.

Die Enttäuschung auf allen Seiten sei riesengroß gewesen, dass es ausgerechnet im Jubiläumsjahr kein internationales Naturfotofestival in Lünen gebe, sagte Horst Müller-Baß.

Vorfreude auf 2022

Er hoffe, dass man im kommenden Jahr die Jubiläumsfeier in gewohntem Rahmen auf dem Festival im Herbst im Lüner Hansesaal nachholen könne.

GDT-Geschäftsführerin Karen Korte nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Sponsoren der Ausstellung, darunter die Sparkasse an der Lippe, ebenso zu bedanken wie bei den fleißigen Helfern, die Samstagabend die 25 vor- und rückseitig bebilderten Tafeln aufgebaut haben.

Mit dem Flusspark sei in Zusammenarbeit mit der Stadt Lünen eine wunderbare Location gefunden für die Ausstellung gefunden worden und sie hoffe, dass von dieser Ausstellung eine Initialzündung für weitere Aktionen dieser Art ausgehe.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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