Nach Unfall bei Remondis: Arbeiter verliert Bein, künstliches Koma

Arbeitsunfall

Dem bei einem Arbeitsunfall auf dem Remondis-Gelände an der Brunnenstraße in Lünen am Samstag lebensgefährlich verletzten Mitarbeiter einer Fremdfirma musste ein Bein amputiert werden.

Lünen

, 30.03.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Archivbild zeigt das Remondis-Gelände an der Brunnenstraße in Lünen.

Das Archivbild zeigt das Remondis-Gelände an der Brunnenstraße in Lünen. © Foto KlimaExpo.NRW (A)

Das erklärte eine Remondis-Sprecherin am Montag (30.3.) auf Anfrage unserer Redaktion: „Der verunfallte Mann wurde am Samstag operiert. Uns liegt die Information vor, dass er ins künstliche Koma versetzt wurde und ihm ein Bein amputiert werden musste. Das andere Bein scheint erhalten werden zu können.“

Die Polizei habe Befragungen aller Beteiligten vorgenommen, sagte die Sprecherin weiter: „Das Alter des Mannes ist derzeit nicht bekannt. Er galt als erfahrener Mitarbeiter.“

Die Bezirksregierung Arnsberg war Montagmorgen (30.3.) ebenfalls zur Begutachtung des Unfallortes auf dem Firmengelände unterwegs.

In Schneckenförderer geraten

Wie bereits berichtet war nach Angaben der Lüner Feuerwehr Samstagvormittag eine Person zwischen drei Walzen eines Schneckenförderers auf dem Firmengelände von Remondis geraten.

Nach früheren Unternehmensangaben handelt(e) es sich bei der verunglückten Person um den Mitarbeiter einer Firma, die mit Revisionsarbeiten an einem Heizkraftwerk auf dem Gelände beauftragt ist.

Ein Rettungshubschrauber war Samstag zwar auch im Einsatz, der lebensgefährlich verletzte Arbeiter wurde dann jedoch mit dem Krankenwagen abtransportiert. Die Feuerwehr Lünen war als Unterstützung mit 20 Einsatzkräften vor Ort.

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