Nach Aus für das Greif Reaktionen von „Es ist zum Kotzen“ bis „Ganz bitter für Lünen“

Redakteur
Bob Michaels hält einen Burger in der Hand.
Bob Michaels, der Chef des Greif, wird schon bald keine Burger mehr zubereiten. Vor Kurzem teilte er mit, dass das Restaurant Ende des Jahres schließen wird. © Leonie Freynhofer
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Traurig, unverständlich und sauer: Mit diesen Gefühlen reagierten viele Menschen auf die Schließung des Greif in den sozialen Medien. Allein der Traurig-Smiley wurde auf Facebook über hundert Mal gedrückt. Dazu einige Kommentare wie „Das ist einfach nicht fair“ oder „Und wieder ein Kult Laden dahin. Es ist zum Kotzen“ und „Ganz bitter für Lünen“.

Einige Nutzerinnen und Nutzer üben auch Kritik an der Stadt Lünen. Sätze wie „Hätte die Stadt das Gebäude nicht übernehmen können und somit die Kulturstätte erhalten können? Aber da wird die Kohle lieber anderweitig rausgeworfen“ und „Wann wurde denn schon jemals in Lünen jemandem mit einem florierenden Geschäft geholfen??? Noch nie!“ tauchen im Netz auf.

Umfrage mit klarem Ergebnis

Auch die Redaktion wollten wissen, wie sehr den Menschen die Kultkneipe fehlen wird. In einer Umfrage fragten wir daher: „Werden Sie das Greif vermissen?“ Das Ergebnis war eindeutig: 65 von 92 Teilnehmenden antworteten mit „Ja, ich habe dort viele schöne Stunden verbracht.“

17 Menschen stimmten mit „Mir egal, was mit dem Greif passiert“ und zehn votierten für „Nein, so eine Kneipe ist eh nichts für mich.“ Wie es mit dem Standort weitergeht, ist aktuell noch unklar. Fakt ist: Bis zum 19. Dezember wird der Betrieb des Greif aufrechterhalten.