Mutter und Kinder brachten sich selbst in Sicherheit

Wohnungsbrand in Lünen

Ein Rauchmelder hat am Donnerstagmorgen in Lünen möglicherweise mehrere Leben gerettet. Eine Mutter mit ihren beiden Kindern konnte sich bei einem Feuer in einem Haus an der Straße Am Triftenteich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Brandursache scheint nun wohl geklärt zu sein.

LÜNEN

von David Reininghaus, Peter Fiedler

, 11.05.2017, 08:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.

In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.

Ein technischer Defekt an einer Waschmaschine in der Wohnung einer 30-jährigen Frau soll voraussichtlich für den Brand verantwortlich sein, teilte die Pressestelle der Polizei Dortmund mit. Personen sind bei dem Zwischenfall nicht schwerer verletzt worden.

In der Wohnung der Familie in der Straße Am Triftenteich war kurz vor 7 Uhr Feuer ausgebrochen. Neben der 30-Jährigen befand sich auch ihre zweijährige Tochter sowie ihr Sohn (7) in der Wohnung. Sie konnten die Wohnung rechtzeitig verlassen und alarmierten zuvor die weiteren Hausbewohner.

Schnelle Evakuierung

Als die Feuerwehr kurz drauf später eintraf, war das Haus bereits fast komplett evakuiert. Die Frau, ihre Kinder sowie eine 45-jährige Bewohnerin wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ob dieser sich bestätigte, blieb zunächst unklar.

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Wohnungsbrand am Triftenteich in Lünen

Ein Wohnungsbrand führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in Lünen. Eine Mutter und ihre Kinder hatten sich selbst in Sicherheit bringen können.
11.05.2017
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In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.© Foto: Peter Fiedler
In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.© Foto: Peter Fiedler
In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.© Foto: Peter Fiedler
In diesem Haus an der Straße Am Triftenteich brach der Brand aus.© Foto: Peter Fiedler
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Die Wohnung im Erdgeschoss war bei Eintreffen der Rettungskräfte stark verqualmt, berichtete die Feuerwehr. Die Lüner Berufsfeuerwehr und die Löschgruppen aus Lünen und Horstmar waren mit insgesamt 25 Einsatzkräften beteiligt. Darunter waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr (Mitte und Horstmar) sowie Rettungsdienst, Notarzt und Polizei.

Um 7.50 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. Die Wohnung, in der sich der Brand zugetragen hat, ist derzeit nicht bewohnbar. Die anderen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.  Wie die 30-jährige Frau und ihre Kinder untergebracht werden, wurde nicht bekannt.

Weiterer Einsatz der Feuerwehr

Die Berufsfeuerwehr rückte auch noch zu einem weiteren Einsatz aus. Um 14.03 Uhr wurde ein Brand auf dem Aurubis-Gelände gemeldet. Gemeinsam mit dem Löschzug Lünen-Mitte konnte ein brennender Haufen Kupferschrott im Außenbereich schnell gelöscht werden. Verletzte Personen oder Gebäudeschäden gab es nicht.

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