Müllberge an der Münsterstraße: Ursache unklar, WBL schafft Abhilfe

Volle Container

Seit mehreren Wochen hatten sich an der Münsterstraße 80 die Müllberge getürmt. Die vorhandenen Container waren überfüllt. Die Abfuhr erfolgte dann nach dem Hinweis am Freitag (6.11.).

Lünen

, 07.11.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Höhe des Hauses Münsterstraße 80 türmen sich mittlerweile die Müllberge.

In Höhe des Hauses Münsterstraße 80 türmen sich mittlerweile die Müllberge. © Goldstein

Update 7.11.: Der Müllberg wurde am Freitag (6.11.) in entfernt. Darauf weißt uns Andre Weissbach in einem Kommentar via Facebook hin. Er habe seinen Laden „direkt neben dem besagten Mietshaus“. Dazu schickte er auch ein Foto, auf dem. Gegen 14 Uhr sei mit den Aufräumarbeiten begonnen worden. Gegen 18 Uhr war der Müllberg beseitigt.

So berichteten wir bisher:

Es ist unübersehbar: Die Container für das Haus an der Münsterstraße 80 sind voll. Zu voll. Wie eine Anwohnerin berichtet, habe schon seit längerem keine Abfuhr mehr stattgefunden. Trotzdem scheinen weiterhin Menschen ihren Müll dort abzuladen. Die Folge: Wachsende Berge aus unappetitlichem Material und die Sorge vieler Anwohner von den Folgen.

Wo Müll ist, sind Ratten nicht weit. Und auch sonst wirkt der Müllberg in Zeiten, in denen vor allem auf Hygiene geachtet werden muss, wie blanker Hohn. Die Frage der Anwohnerin, warum die Abfuhr bisher nicht stattgefunden hat, kann die Stadt Lünen nicht beantworten: Laut Stadtsprecher Benedikt Spangardt ist das Problem bekannt, die Wirtschaftsbetriebe Lünen wollen sich der Sache annehmen.

Ähnlicher Fall an gleicher Stelle

Vor zwei Jahren hatte es an der Münsterstraße 70 einen ganz ähnlichen Fall gegeben, zu dem die Wirtschaftsbetriebe ausrücken mussten. „Damals wurden dort auch sehr viele Müllsäcke abgeladen. Am Ende haben die WBL hier knapp 25 Kubikmeter abgefahren.“

Anm. d. Red.: In einer früheren Version des Textes hatten wir aufgrund eines Übermittlungsfehlers auch beim aktuellen Fall von der Münsterstraße 70 geschrieben und die Stadt danach gefragt. Logischerweise lag bei der Stadt dort nichts vor. Wir haben den Bericht korrigiert und die betreffenden Passagen entfernt.

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