Maskenpflicht: Verstöße können in Lünen bald teuer werden

Coronavirus

Seit bald zwei Wochen gilt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht in Geschäften und ÖPNV. Bisher wurden Verstöße in Lünen nicht geahndet. Das wird sich ändern.

Lünen

, 07.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verstöße gegen die Maskenpflicht könnten in Lünen bald etwas kosten.

Verstöße gegen die Maskenpflicht könnten in Lünen bald etwas kosten. © Goldstein

Wer in Bus und Bahn unterwegs ist oder ein Geschäft betritt, der muss in Nordrhein-Westfalen einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen. So soll die Ausbreitung des Coronavirus weiter verhindert werden. Ob Verstöße gegen diese Pflicht geahndet werden, das hat das Land den Städten und Gemeinden überlassen.

Die Stadt Lünen hat es bisher bei Ansprachen auf eventuelle Verstöße belassen und keine Bußgelder ausgesprochen. Dabei habe man keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt, wie Sprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage mitteilt.

Im Kreis habe man sich am Mittwoch (6.5.) über die weitere Vorgehensweise abgesprochen, der Kreis habe den Kommunen hierzu einen Vorschlag unterbreitet. Der lautet: Personen, die keinen Mund-Nasen-Schutz aufhaben, werden weiterhin erst einmal angesprochen - „und zwar mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl“, ergänzt Spangardt. „Falls die angesprochene Person ihr Verhalten nicht ändert oder sich weigert, kann das durch die Ordnungsbehörde mit einem Verwarnungsgeld von 50 Euro geahndet werden.“ Bei nachhaltiger Verletzung könne das Bußgeld auf 100 Euro erhöht werden.

Die neue Regelung gilt laut Spangardt ab sofort.

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