Weil sie Polizisten wüst beschimpft hatte, kassierte eine Lünerin eine Anzeige wegen Beleidigung. © Mönnig (A)
Beleidigung

Lünerin beschimpft Polizisten als „Kackbullen“: Einspruch gegen Strafe

Unter anderem als „Kackbullen“ hatte eine 33-Jährige die Polizisten beschimpft. Gegen den Strafbefehl wegen Beleidigung legte die Lünerin dann Einspruch ein. Vor Gericht blieb ein Platz leer.

Der Anblick von Polizisten brachte eine Lünerin (33) offenbar derart in Rage, dass sie verbale Tiefschläge austeilte und die Beamten beschimpfte. Nun sollte ihr Fall verhandelt werden.

Rückblick: Am 21. Dezember kam es zu einem Polizeieinsatz in der Wohnung der Lünerin und augenscheinlich trafen die Beamten die 33-Jährige auf dem falschen Fuß an. Sie stieß wüste Beleidigungen aus, bezeichnete sie unter anderem als „Kackbullen“. Und das wollten die nicht auf sich sitzen lassen. Den Worten folgte eine Anzeige. Kurz darauf erhielt sie einen Strafbefehl und sollte 250 Euro Geldstrafe zahlen. Sie legte Einspruch ein.

Brief an die Richterin

Als ihr Fall nun aber im Amtsgericht aufgerufen wurde, betraten lediglich die beiden betroffenen Beamten den Saal. Von der Lünerin fehlte jede Spur. Völlig überraschend, da die 33-Jährige im Vorfeld einen Brief an die Richterin schickte. Darin entschuldigte sie sich wortreich für ihr Benehmen im Dezember, betonte, Einsicht zu zeigen und bat darum, dass ihre Abbitte an die Polizisten weitergeleitet würde. Sie wisse, dass sie die Beamten hätte anständig behandeln müssen und schäme sich sehr für ihr Verhalten. Die schriftliche Entschuldigung konnte sie aber nicht vor den Folgen ihrer Abwesenheit bewahren: Ihr Einspruch gegen den Strafbefehl wurde verworfen.

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