„Kompetenz-Cluster“ soll die gescheiterten Hochschul-Pläne kompensieren

Künstliche Intelligenz

Wenn schon keine Hochschule nach Lünen kommt, dann sollen sich wenigstens Unternehmen und Forschungseinrichtungen vernetzen. Wie das klappen soll, wurde jetzt vorgestellt.

Lünen

, 01.07.2019 / Lesedauer: 2 min
„Kompetenz-Cluster“ soll die gescheiterten Hochschul-Pläne kompensieren

Die Geschäftsstelle des neuen Kompetenz-Clusters wird sich im Lüntec befinden. © Goldstein

Schon beim IHK-Wirtschaftsgespräch hatte sich das Kompetenz-Cluster angekündigt, nun geht es als „smart vaLUE“ an den Start: „Inhaltlich geht es vor allem darum, die Chancen der Digitalisierung nutzbar zu machen und sowohl großen Industrien als auch kleinen und mittleren Unternehmen intelligente und nachhaltige Weiterentwicklung zu ermöglichen“, schreibt der neu gegründete Trägerverein in einer Mitteilung.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem die Aurubis AG, der Bauverein zu Lünen, die EGB Group, die Itemis AG, Compart IT Solutions, Microca Kohlenstäube, Remondis Production, die Stadtwerke Lünen, die Volksbank Waltrop, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna und das Wirtschaftsförderungszentrum Lünen.

Thematisch dreht sich alles um die Kreislaufwirtschaft, künstliche Intelligenz soll dabei eine große Rolle spielen. Konkrete Aussagen, wie das Cluster genau arbeitet und welche Projekte angedacht sind, gibt es seitens des Vereins (noch) nicht: „Erste Projektvorschläge wurden von den beteiligten Unternehmen bereits umrissen und sollen kurzfristig konkretisiert und mit dem Wirtschaftsministerium abgestimmt werden.“

Das Cluster ist Lünens Reaktion auf die gescheiterten Pläne, einen Hochschulstandort in der Lippestadt anzusiedeln.

Hinweis: In einer früheren Version hatten wir die städtische Pressestelle als Quelle genannt. Das war nicht korrekt - die Mitteilung stammte vom Trägervereins des Kompetenz-Clusters.

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