Klimafreundliche Mobilität: In 35 Tagen knapp 3000 Kilometer mit dem Rad

Klimafasten

Unter dem Titel „Klimafreundlich unterwegs - Auf dem Rad von Lünen nach Santiago de Compostela“ gibt Wolfgang Maas vom ADFC bei einem Online-Vortrag Einblick in eine klimafreundliche Reise.

Lünen

13.03.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wolfang Maas auf seiner Fahrt nach Santiago de Compostela.

Wolfang Maas auf seiner Fahrt nach Santiago de Compostela. © Wolfgang Maas

Auf seiner Reise nach Santiago de Compostela war Wolfgang Maas 35 Tage unterwegs und hat dabei 2.940 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dabei startete er vor seiner Haustür und durchquerte Paris, folgte der Loire, überwand die Pyrenäen bis er letztendlich Santiago de Compostela erreichte.

In einem Online-Vortrag berichtet Wolfgang Maas von seinen Erlebnissen und zeigt auf, welche Vorzüge das Radfahren mit sich bringt. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 16. März, um 18 Uhr. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis Montag, 15. März, telefonisch mit Angabe einer E-Mail-Adresse bei Sandra Osowski, Klimaschutzmanagerin der Stadt Lünen, Tel. (02306) 104 15 79 anmelden.

Die Jakobsmuschel ist Symbol für die Pilgerfahrt.

Die Jakobsmuschel ist Symbol für die Pilgerfahrt. © Wolfgang Maas

Bei der Aktion Klimafasten gibt die Stadt wöchentlich Tipps und Empfehlungen zum klimabewussten Leben. Passend zum Reisebericht von Wolfgang Maas gibt es diesmal Tipps vom ADFC zur „klimafreundlichen Mobilität“, die Interessierte vor allem in Zeiten der Pandemie nutzen können. Dazu muss es nicht immer nach Santiago de Compostela gehen.

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Verschiedene Touren durch ganz NRW

Ein Beispiel sei die Route der Industriekultur, die sich über das gesamte Ruhrgebiet erstreckt. Auf circa 400 Kilometern gelangen Radfahrerinnen und Radfahrer zu den Sehenswürdigkeiten der Industriekultur, zu den Halden und durch die Arbeitersiedlungen an Emscher und Lippe. Freunde von Gärten und Parks biete die Landesgartenschau-Route einen interessanten Einblick. Die Route verbindet auf 200 Kilometern Länge sieben westfälische Parkanlagen und führt von Lünen über Bergkamen bis nach Paderborn. Wer Burgen und Schlösser sehen will, sollte die Burg- und Schloss-Tour fahren.

Auf die Aktion Klimafasten macht auch ein Transparent an der Lüner Marienkirche aufmerksam.

Auf die Aktion Klimafasten macht auch ein Transparent an der Lüner Marienkirche aufmerksam. © Magdalene Quiring-Lategahn

Wer in der näheren Lüner Umgebung bleiben möchte, sollte laut ADFC bei einer Tagestour bleiben. Es biete sich an, die Themen-Routen in Abschnitte zu unterteilen. Auf Rundkursen lassen sich das Umland Lünens oder die Nachbarstädte erkunden. Und für Zwischendurch gebe es noch den Seseke-Radweg, der direkt in Lünen startet. Viele Routen und Informationen dazu gibt auf der Homepage des ADFC (www.touren-termine.adfc.de).

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Die Aktion Klimafasten ist eine Premiere in Lünen. In der Fastenzeit vor Ostern rufen die Stadt Lünen und die Lüner Initiative gegen Globale Armut (LIGA) gemeinsam mit der evangelischen Stadtkirche St. Georg sowie den Stadtwerken Lünen zum Klimafasten auf. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen versuchen, im Hinblick auf Klimaschutz und bewusst zu verzichten. „Das Klimafasten will auch deutlich machen, dass Klimaschutz nicht Verzicht bedeutet, sondern Spaß machen kann und mitunter die Lebensqualität verändert“, erklärt Sandra Osowski.

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