Kirchen in Lünen planen zu Ostern mit verschiedenen Gottesdiensten

Ostern

Ein harter Lockdown über Ostern steht an. Einher geht ein Appell an die Kirchen, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. In Lünen gibt es verschiedene Pläne zum Osternfest 2021.

Lünen

, 24.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leere Kirchen am Osterfest - wenn alle Gemeinden dem Appell des Bundes und der Länder folgen, dann wird es keine Präsenzgottesdienste an den Feiertagen geben. Vor Ort wartet man aber noch auf Orientierungshilfen durch Bischof oder Landeskirche.

Leere Kirchen am Osterfest - wenn alle Gemeinden dem Appell des Bundes und der Länder folgen, dann wird es keine Präsenzgottesdienste an den Feiertagen geben. Vor Ort wartet man aber noch auf Orientierungshilfen durch Bischof oder Landeskirche. © dpa

„Wir bleiben zu Hause“ soll über Ostern das Motto lauten. Fünf Tage soll Deutschland inne halten. Einher geht ein dringender Appell an die Kirchen, auf Präsenzgottesdienste an den Osterfeiertagen zu verzichten. Dabei ist kirchlich betrachtet Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi, das höchste religiöse Fest des Kirchenjahres. Deutlich wichtiger als Weihnachten.

An diesen Festtagen keine Gläubigen in den Kirchen begrüßen zu können - eigentlich unvorstellbar. Und doch müssen sich die Gemeinden mit genau diesem Gedanken auseinandersetzen - wie schon im vergangenen Jahr. Auch 2020 stand Ostern im Zeichen der Corona-Pandemie.

Katholiken warten auf Reaktion des Bischofs

Der Pastoralverbund Lünen der katholischen Kirchengemeinden setzt die bisherige Planung allerdings erst einmal fort. Nach Anmeldung soll ein Besuch in den Kirchen an Karfreitag sowie in den Osternächsten möglich sein. Dann herrscht in der Regel großer Andrang. Zudem fehlt aufgrund von Renovierungsarbeiten die große Kirche. In St. Josef könnte es ohne Anmeldung sonst eng werden. An diesem Anmeldeverfahren halten Lünen Katholiken erst einmal fest. „Wir warten auf eine Reaktion des Bischofs“, heißt es. Erst dann würde über mögliche Planänderungen nachgedacht.

Evangelische Christen befolgen den Rat der Landeskirche

Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund, zu dem auch Lünen gehört, orientiert sich indes weiter an einer Empfehlung der Landeskirche, die schon zu Weihnachten herausgegeben worden war. Darin hieß es, bis 28. März auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. „Soviel wird sich daher für uns nicht ändern“, erklärt Pressesprecher Wolfram Scharenberg. Gottesdienste werde es wohl geben, aber digitial. „Auch wenn wir mit großem Bedauern auf Präsenzgottesdienste verzichten, haben wir Zoom-Gottesdienste doch inzwischen gut eingeübt.“

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