In der Innenstadt

Kinderhospizdienst warnt für unseriösen Spenden-Sammlern in Lünen

Vor unseriösen Spendensammlern warnt der Deutsche Kinderhospizverein. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen stellt klar - man führe keine Straßen- oder Haustürsammlungen durch.
Der Ambulante Kinder-und Jugendhospizdienst ist auf Spenden angewiesen. Die Hilfsbereitschaft nutzen derzeit unseriöse Spendensammler aus. © picture alliance/dpa

Gerade vor Weihnachten erreichen den Deutschen Kinderhospizverein vermehrt Informationen, dass Menschen oder Organisationen die Spendenbereitschaft der Bevölkerung im Namen des Vereins ausnutzen. Vor diesen unseriösen Spendensammlern warnt der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) die Bürger. In Lünen und Umgebung waren in den letzten Wochen vermehrt unseriöse Spendensammler auf Wochenmärkten und in der Fußgängerzone unterwegs und haben sich für den Kinderhospizdienst ausgegeben.

„Der Deutsche Kinderhospizverein und seine Ambulanten Dienste führen grundsätzlich keine Straßen- oder Haustürsammlungen durch. Wir sind dankbar, wenn sich Unterstützer über unsere Arbeit informieren und dann von sich aus spenden.“ so Elisabeth Krechtmann, Lüner Koordinationsfachkraft.

„Ein Großteil unserer Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien finanzieren wir aus Spenden“, erläutert Geschäftsführer Martin Gierse. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Lünen ist Teil des Deutschen Kinderhospizvereins. Gierde: „Die Situation ist sehr ärgerlich für uns und alle anderen seriösen Organisationen, die dringend auf Spenden angewiesen sind. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum sich Menschen auf Kosten der hilfsbereiten Spender und der Hilfebedürftigen bereichern wollen.“

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