Kinder übernehmen Bolzplatz in der Wethmar Mark

LÜNEN „Jetzt ist es 1000 Mal besser": Dieses Fazit zogen Justin, Oguzhan und viele weitere Kinder aus der Wethmar Mark. Am Samstag übernahmen sie den neuen Bolzplatz an der Kreuzung Hüttenallee/Willi-Melchers-Straße mit einem Torwandschießen.

von Von Volker Beuckelmann

, 13.07.2008, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Kinder weihten ihren neuen Bolzplatz ein. Das freute Jürgen Arendes (4.v.l. mit Kollegin Barbara Kaiser-Ceda, 6.v.l.) als Vertreter der Stadt Lünen, die Siedlergemeinschaft Wethmar Mark, Politiker von CDU und SPD sowie Gäste.

Viele Kinder weihten ihren neuen Bolzplatz ein. Das freute Jürgen Arendes (4.v.l. mit Kollegin Barbara Kaiser-Ceda, 6.v.l.) als Vertreter der Stadt Lünen, die Siedlergemeinschaft Wethmar Mark, Politiker von CDU und SPD sowie Gäste.

„Cool“, sagte Justin, der die Anlage mit seinen Freunden ausgiebig nutzte. Die Mädchen schauten hingegen lieber zu, aber auch sie schienen begeistert von dem neuen Bolzplatz. Mit Stollenschuhen sollte dieser übrigens nicht bespielt werden, da er einen wasserdurchlässigen Kunststoffbelag hat, der mit Stollenschuhen rutschig sein könnte.

Neue Spielmöglichkeiten für 400 Kinder

Jürgen Arendes, der das Projekt als verantwortlicher Ingenieur mit seiner Kollegin Barbara Kaiser-Ceda von der Abteilung Stadtgrün begleitet hat, übergab die Anlage der Öffentlichkeit mit der Siedlergemeinschaft Wethmar Mark und Vertretern der Altlüner Ortsvereine von CDU und SPD. Alle Akteure hatten sich dafür stark gemacht, den rund 400 Kindern der ca. 400 Familien neue Spielmöglichkeit zu bieten.

Gesundheitszentrum sponsert Pokale fürs Torwandschießen

Pokale für das Torwandschießen sponserte Hally Reimann, Inhaberin des Gesundheitszentrums „Penta Med“. Im Herbst 2003 wurde mit einer Unterschriftenaktion von rund 150 Anwohnern das Vorhaben Bolzplatz ins Leben gerufen. Bevor die rund 700 Quadratmeter große Anlage, sie besteht aus eingezäuntem Ballspielfeld, Wegen, beweglichen Wipp-Bänken und Anpflanzungen errichtet werden konnte, musste u.a. teerhaltiges Material entsorgt werden. „Das allein hatte schon 50 000 Euro gekostet“, so Jürgen Arendes, der die Gesamtkosten mit rund 179 000 Euro bezifferte.

Spielplatz-Ausbau soll noch in diesem Jahr begonnen werden

Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll mit dem Spielplatz-Ausbau an der benachbarten Otto-Martin-Straße begonnen werden. Finanzen in Höhe von rund 50 000 Euro würden hierfür bereit gestellt, so der Stadtgrün-Vertreter.

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