Kein Verständnis für ungebetene „Gäste“ auf Gleisen

Kolumne

Wenn es heißt „Personen im Gleis“, dann weiß jeder Bahnfahrer: Das dauert jetzt. Außerdem ist das Herumlaufen auf Bahnstrecken auch lebensgefährlich.

Lünen, Bergkamen

, 27.02.2021, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Schienen haben Züge Vorfahrt. Das Betreten der Gleise bedeutet: Lebensgefahr.

Auf Schienen haben Züge Vorfahrt. Das Betreten der Gleise bedeutet: Lebensgefahr. © Goldstein

Unter den Verspätungsansagen bei der Deutschen Bahn gibt es keine, die mich mehr stört, als: „Der Zug hat Verspätung wegen Personen im Gleis.“ Einerseits besteht für diese Leute akute Lebensgefahr. Aus gutem Grund müssen deshalb alle Züge anhalten.

Andererseits heißt das für alle anderen Zugfahrer: Locker eine halbe Stunde Verspätung, häufig auch länger. Jegliches Verständnis verliere ich spätestens, wenn ich lesen muss, dass die „Personen im Gleis“ sich auch noch absichtlich und zum Spaß dort aufhalten.

Fünf Jugendliche haben so eine Zugstrecke zwischen Bergkamen und Lünen lahmgelegt. Zugegeben: eine für Güterzüge. Besser ist das trotzdem nicht.

Lesen Sie jetzt