Jakobsweg: Es wird weiter gepilgert

LÜNEN Fortsetzung folgt – das soll auf jeden Fall für den Lüner Teil des Jakobswegs gelten. Zu diesem Zweck wurde ein Flyer entwickelt, der über Sehenswürdigkeiten am Wegesrand informiert und eine alternative Route entlang der B 54 vorstellt.

von Von Beate Rottgardt

, 30.07.2008, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stellten den Flyer zum Jakobsweg in Lünen vor: (v.l.) Horst Störmer, Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, Reinhold Urner und Johannes Kunze (Stadtverband für Heimatpflege).

Stellten den Flyer zum Jakobsweg in Lünen vor: (v.l.) Horst Störmer, Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, Reinhold Urner und Johannes Kunze (Stadtverband für Heimatpflege).

Dass der Jakobsweg auch in touristischer Hinsicht für Lünen bedeutungsvoll sein könnte, unterstrich Stadtsprecher Reinhold Urner: „Die Lippetouristik will neue Möglichkeiten entwickeln.“ Informationen über Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, die fünf Stempelstellen und auch eine alternative Route entlang der B 54 finden Pilger und andere Interessierte in einem Flyer, der pünktlich zur Eröffnung erschien. Dass der Traum des SVH vom informativen Faltblatt (Auflage 3000 Stück) Realität wurde, verdankt er dem Bürgermeister und Urner. Die Textvorlagen stammen von Museumsleiter Dr. Wingolf Lehnemann, die Fotos steuerte Stadtarchivar Fredi Niklowitz bei.

„Ich hoffe, dass diese Investition bei vielen Pilgern nachhaltige Erinnerungen an Lünen erzeugt“, so Störmer. Dass sich am 25. Juli eine „überwältigende“ Menge an Menschen an der Eröffnung beteiligte, wertet Stodollick als Zeichen, dass sich die Bürger mit ihrer Stadt und deren Geschichte identifizieren. Bei seinem Besuch in der polnischen Partnerstadt Kamien pomorski lernte der Bürgermeister einen dortigen Pfarrer kennen, der sich mit dem Rad auf den Pilgerweg machen und auch in Lünen vorbeischauen will.

Urner: „Da wir fünf Stempelstellen in Lünen haben, können wir eine große Menge an Pilgern bewältigen.“ Übrigens wollten viele Interessenten von Störmer wissen, in welche Richtung die Muschel als Zeichen für den Pilgerweg zeigt. „Wichtig für den weiteren Weg ist das Ende der Muschel, nicht die Strahlen“, betonte Störmer.   Der Flyer liegt am Weg der Jakobspilger von Herbern über Werne bis Lünen aus. In Lünen gibt´s den Flyer bei der Jugendherberge, in St. Marien, im Kirchenladen Laudate, in der Lippe-Buchhandlung, Lippetouristik, in St. Georg, im Rathaus und in Herz-Jesu.

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