In Angelschnur verfangen: Feuerwehr Lünen rettet Taube mit der Drehleiter

Am Preußenhafen

Die Einsatzmeldung war kurios: „Taube in Not“ hießt es am Sonntag (16.8.) in der Leitstelle der Feuerwehr Lünen. Die Einsatzkräfte mussten zu einer Brücke am Preußenhafen ausrücken.

Lünen

, 16.08.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Drehleiter der Feuerwehr Lünen war zu kurz - doch mit Hilfe eines Keschers konnten die Einsatzkräfte die flugunfähige Taube unter der Bebelstraßenbrücke erreichen.

Die Drehleiter der Feuerwehr Lünen war zu kurz - doch mit Hilfe eines Keschers konnten die Einsatzkräfte die flugunfähige Taube unter der Bebelstraßenbrücke erreichen. © Milk

Eine Taube hatte sich in einer Angelschnur verfangen und saß nun flugunfähig unter der Bebelstraßenbrücke am Preußenhafen fest. Passanten alarmierten daraufhin die Feuerwehr, die mit der Einsatzmeldung „Taube in Not“ ausrückte.

Was nach Routine klang, stellte sich vor Ort als kompliziert heraus: Mit der Drehleiter konnten die Einsatzkräfte die Taube nämlich nicht erreichen - sie war zu kurz. Also musste die Feuerwehr die Leiter mit einem Kescher „verlängern“. So konnten die Kameraden den verletzten Vogel einfangen und sicher an Land bringen.

Dort wurde die Taube versorgt und von der Angelschnur befreit, so dass sie wieder flugfähig war. Die Aktion dauerte knapp 45 Minuten, danach konnten die Einsatzkräfte wieder zur Wache zurückkehren.

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