IGA 2027 in Lünen nimmt Fahrt auf - Wettbewerbe zur Gestaltung der Victoriabrache

Victoriabrache

Die IGA soll 2027 viele Gäste ins Ruhrgebiet und auch nach Lünen ziehen. Beim Zukunftswerkstatt-Spezial der CDU in Lünen gab es ein Update. Erste Wettbewerbe sollen im Sommer starten.

Lünen

, 18.03.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Victoriabrache soll bei der IGA 2027 Teil des Zukunftsgartens von Lünen und Berkamen werden.

Die Victoriabrache soll bei der IGA 2027 Teil des Zukunftsgartens von Lünen und Bergkamen werden. © Goldstein (A)

Die Internationalen Gartenausstellung (IGA) soll „ein Dekadenprojekt für das Ruhrgebiet von internationaler Strahlkraft“ sein. So drückte es Horst Fischer, Referatsleiter beim Regionalverband Ruhr (RVR), im September 2019 gegenüber der Lüner Politik aus.

Da berichtete Fischer den Ausschüssen für Stadtentwicklung von Bergkamen und Lünen. Beim Zukunftswerkstatt-Spezial der CDU Lünen am vergangenen Donnerstag (12.3.) gab es ein Update. Diesmal auch und primär für interessierte Bürger.

Aufsichtsrat nimmt Arbeit auf

Im Januar hat der Aufsichtsrat für die IGA seine Arbeit aufgenommen. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass ab Januar 2021 der Wettbewerb um den Zukunftsgarten für Lünen und Bergkamen beginnt. Vielleicht passiert das aber auch schon früher. Man arbeite darauf hin, den Wettbewerb bereits im Sommer 2020 auf den Weg zu bringen, sagte Horst Fischer. Wegen der Größe des Projekts IGA 2027 sei jeder Zugewinn an Zeit wichtig.

Konkret geht es in Lünen um das Projekt „Landschaft in Bewegung“, das die Lippestadt und Bergkamen zusammen auf die Beine stellen wollen. Die Gesamtkosten für die reine Investition belaufen sich auf 22,4 Millionen Euro, 12,27 Millionen Euro entfallen, geschätzt, auf Lünen. Das Geld soll größtenteils in die Neugestaltung der Victoriabrache zwischen Lippe und Westfaliastraße fließen.

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