Hoffnung auf gegenseitiges Verständnis

LÜNEN Dank zwei neuer Raucherclubs, die letzte Woche in Lünen gegründet wurden, kann ein Liebespaar seiner Leidenschaft frönen.

von Von Volker Beuckelmann

, 20.07.2008, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dank der Mitgliedschaft im Raucherclub dürfen Eike Weller und Melanie Franke weiter beim Darten rauchen.

Dank der Mitgliedschaft im Raucherclub dürfen Eike Weller und Melanie Franke weiter beim Darten rauchen.

Beim ersten Besuch der Raucherclubs muss jedes neue Mitglied eine Beitrittserklärung ausfüllen. Geführt werden die Mitglieder dann in Listen. „Clubkarten oder Beitrittsbeiträge gibt es nicht“, erzählt Thomas Schulz. Er hat die Raucherclubs gegründet, um das Rauchverbot in den Ein-Raum-Gaststätten „Flash“an der Dortmunder-/ Ecke Bäckerstraße bzw. „Notausgang“ an der Kurt-Schumacher-/Münsterstraße zu umgehen. Beide Lokale sind Mitglied im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA). Thomas Schulz, er ist übrigens Geschäftsführer der Gaststätten, aber nicht Inhaber und Konzessionär, habe im Vorfeld mit dem Ordnungsamt der Stadt Lünen über die Club-Gründungen gesprochen. Schulz sagt: „Ein Gast meldet den Club an und der Wirt stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung. Dann darf er trotzdem ausschenken.“ Glücklich über die Club-Gründungen ist auch Erwin Czerwinski aus Lünen: „Ich kenne keinen Darter, der nicht raucht. Beim Darten muss man eine Zigarette haben. Sie beruhigt die Nerven.“ Seit rund 20 Jahren spielt Czerwinski Dart und kann dies Dank der Raucherclubs „Notausgang“ bzw. „Flash“ nun weiterhin tun. „Alle sind glücklich“, freut sich Thomas Schulz und hofft auf gegenseitiges Verständnis von Rauchern und Nichtrauchern.

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