Gutes vom Bauernhof - egal ob Wurst, Eier oder ein Stückchen Kuchen

dzHofläden immer beliebter

In Nordrhein-Westfalen gibt es mehr als 800 Hofläden und über 200 Bauernhofcafés. Regionale Produkte sind gefragt wie nie zuvor, auch in Lünen - ein wichtiger Faktor für Landwirte.

Lünen

, 10.05.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Julian Freisendorf führt an der Adresse Im Dorf 29 einen Landwirtschaftlichen Betrieb inklusive Hofladen und Hofcafé. Nach dem Studium der Agrarwirtschaft in Soest kehrte er auf den Hof in Lünen zurück und kümmert sich dort seither um die Tierhaltung, den Ackerbau und den Hofladen.

Letzterer werde von den Kunden immer besser angenommen. „Aus einem „Ab-Hof-Verkauf“ von Kartoffeln und Eiern wurde vor rund 10 Jahren der Hofladen Freisendorf“, erzählt der 29-Jähige. Hier bietet der Familienbetrieb Produkte wie Kartoffeln, Eier, Geflügel, Honig und Fruchtaufstriche aus eigener Herstellung an. Das restliche Hofladen-Sortiment setze sich aus Produkten weiterer Hofläden zusammen. Zum Hofladen Freisendorf kam vor rund 4 Jahren das hofeigene Café dazu.

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Hofladen und Café

Die Idee entstand durch die Renaturierung eines alten Abwasserkanals der Seseke. Im Zuge dessen entstand auch eine neue Fahrradroute. „Viele Leute gehen hier spazieren und fahren Fahrrad. Zwischendurch können sie jetzt bei uns ein Stück Kuchen essen“, erklärt der Landwirt. An den Wochenenden bietet die Familie auch Frühstück an. „Eine Anmeldung einen Tag vorher reicht dafür“, sagt er.

Eine Neuerung auf dem Hof gibt es seit Oktober vergangenen Jahres: zwei Verkaufsautomaten. Diese sind mit Wurst, Eiern und weiteren regionalen Leckereien gefüllt und 24 Stunden täglich für Kunden zugänglich. „Wenn am Sonntag jemand spontan grillen möchte, weil das Wetter doch ganz gut ist, dann hat er nun die Möglichkeit noch schnell ein paar Würstchen bei uns zu kaufen“, erzähl der Hofnachfolger.

Zweites Standbein

Anfangs seien die Kunden zögerlich an die Automaten herangetreten. Mittlerweile würden sie immer häufiger in Anspruch genommen. Das freut den Landwirt, der sich durch das zweite Standbein für die Zukunft absichert. „Die Dürre im vergangenen Jahr hat ihm gezeigt, wie wichtig dies ist.“

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