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Gruselgewusel Brambauer

Familie Hahn aus Brambauer ist Halloweenverrückt: Von Jahr zu Jahr wird ihre Halloweendeko größer und ausgefallener. An den Wochenenden öffnen sie ab 18 Uhr ihren Garten für horrorfreudige Besucher, am Halloweenabend (31.10.) ab 17 Uhr. Neun Monster-Darsteller sind im Grusellabyrinth unterwegs, um die Gäste zu erschrecken. Eine Gruselgeschichte führt durch den Garten der Hahns.
24.10.2020
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Von außen ist das Gruselhaus der Hahns bereits gut zu erkennen. Da das Haus an einem Wendehammer liegt (Am Kelmbach 20), ist dort viel Platz für die Wartenden. Die Nachbarn stehen hinter dem Projekt der Hahns - da gibt es nur konstruktive Kritik. In diesem Jahr stehen Desinfektionsspender und Datenerfassungsformulare bereit, um das Corona-Risiko gering zu halten. © Sylva Witzig
Auffällige Dekoelemente wie diesen riesige schaurigen Kürbismann bestellen die Hahns aus Amerika. Dort wird Halloween deutlich größer gefeiert als hierzulande. Günstig war die Einrichtung des Labyrinthes nicht - das Gruselgewusel in Brambauer soll jedoch auch in den kommenden Jahren stattfinden, sodass sich die Investition lohnt. © Sylva WItzig
Gegen Ende des Labyrinthes wartet dieser nette Herr auf dem elektrischen Stuhl. Betätigt man eine versteckte Bodenplatte, fängt die Puppe an, schaurig zu schreien und sich auf dem Stuhl zu winden. Das ist selbst für Erwachsene ein kleiner Schockmoment. Natürlich braucht die interaktive Deko Strom: Rund 40 Akkus leeren sich laut des Familienvaters an einem Abend. © Denise Felsch
In der Mitte des Labyrinthes wartet der Metzger auf Frischfleisch. In seinem Bereich sind allerlei Plastik-Körperteile drappiert. Den Job des Metzgers übernimmt Dennis Hahn (22). Er ist der Schmink-Beauftragte der Familie und kennt sich auch mit der Technik aus. Ideen für die Gestaltung des Labyrinthes steuert die ganze Familie bei: Selbst die Großeltern helfen mit.© Sylva Witzig
Auf ihrer Facebookseite bedankt sich die Familie Hahn für den tollen Auftakt-Abend am 23. Oktober. Auch der WDR war vor Ort - der Beitrag wird am 30.10. in der Dortmunder Lokalzeit ausgestrahlt. Metzger "Jack" konnte einige Besucher erschrecken. Da hat sich die lange Arbeit gelohnt: Alleine vier Tage dauerte es, die Bauzäune und Planen im Garten aufzubauen.© Hahn
In der Garage ist der Bildschirm für die neun Videokameras, die im Labyrinth verteilt sind. So wird sichergestellt, dass es den Gästen und Darstellern gut geht. Außerdem sind die Darsteller per Funk verbunden. Wenn dann beispielsweise ängstliche Menschen ins Labyrinth kommen, können die anderen Darsteller vorgewarnt werden, etwas sanfter mit ihnen umzugehen.© Sylva Witzig
Sind die Gäste durch das Portal in der Garage in die Gruselwelt getreten, landen sie im Bereich der Hexe und des verrückten Professors, die in die Geschichte einführen. In der Hexenküche gibt es allerlei Gruseldeko, aber auch nicht zu viel: "Wir wollen es nicht übertreiben und völlig überladen", sagt Dennis Hahn. Deshalb wird nicht der gesamte Deko-Fundus verwendet.© Sylva Witzig
Der Tod darf in einem Grusellabyrinth natürlich nicht fehlen. Mehrere tausend Euro hat die Deko und Technik für das Labyrinth gekostet. Zudem gibt es eine Genehmigung vom Ordnungsamt und eine Veranstalter-Versicherung für den Fall der Fälle. "Die Nachbarn haben uns da gute Tipps gegeben, was alles zu beachten ist", sagt Familienvater Carsten Hahn. © Denise Felsch
Ein Opfer des Metzgers. © Sylva WItzig
Auf dem Trampolin in der Mitte des Labyrinthes liegt eine Leiche, die von den Darstellern in der Dunkelheit bewegt werden kann. © Denise Felsch
Der Rundgang durch das Labyrinth beginnt ganz kinderfreundlich: Neonfarbene Geister und Spinnenweben hängen von der Decke. © Denise Felsch