Durch eine Störung seines TV-Anschlusses konnte Dieter God längere Zeit nicht fernsehen. Er hofft, dass das während der EM-Spiele nicht erneut passiert. © Dieter God
Vivawest in Lünen

Gestörter Empfang: Lüner macht sich Sorgen, ob er die EM schauen kann

Mehrere Stunden konnte Dieter God am Schorlemmers Kamp kein Fernsehen empfangen. Besonders über mangelnde Infos beklagt er sich. Über den Umfang der Störung gibt es verschiedene Sichtweisen.

„Wir haben jetzt seit 13 Uhr den Kabelausfall in dem Schorlemmers Kamp und Umgebung. Nach Rücksprache mit seinem Vermieter, dem Wohnungsunternehmen Vivawest, gibt es ein Problem durch die Vodafone-Anlage“, berichtet Dieter God in einer Mail an die Redaktion. Noch bis 20 Uhr ging die Störung, erst dann konnte Dieter God wieder fernsehen, wie er berichtete.

In der Vergangenheit habe es immer mal wieder Störungen gegeben, berichtet God. „Meist dauerten die aber nur etwa eine halbe Stunde.“ Das Problem für ihn ist, „dass man plötzlich vor dem Nichts steht“. Von Vivawest habe er nichts zu einer möglichen Dauer der Störung erfahren. Auch als die Störung wieder behoben war, erfuhr er nichts, wie er sagt. Auch im Hinblick auf die gerade laufende Fußball-EM befürchtet er, dass es weitere Ausfälle geben könne. „Dann können möglicherweise viele die Spiele nicht sehen.“

Wunsch nach besserer Informationspolitik

Dieter God findet es nicht gut, dass er von Vivawest nicht über das weitere Vorgehen informiert wird. „Was mich daran stört: Man hört nichts davon, wie es weiter geht. Wo ist den da die Informationspolitik von Vodafone? Der Betrag wird immer pünktlich bezahlt“, ärgert er sich. Er könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die Mieter per Handy angerufen werden oder es Benachrichtigungen per Whatsapp geben könnte.

Die Vivawest kann im Gegensatz zu Dieter God keine größeren Ausfall beim Fernsehempfang ausmachen. Aus dem genannten Bereich in Lünen sei beim Dienstleistungsunternehmen Marienfeld Multimedia lediglich eine einzelne Meldung eingegangen, sagt Gregor Boldt, Fachbereichsleiter Presse/Digitale Medien bei Vivawest. „Eine größere Störung können wir somit fast sicher ausschließen.“

Vivawest erwartet keine weiteren Störungen

Mit dem Mieter sei ein Termin für den übernächsten Tag vereinbart worden, um dessen Geräte zu überprüfen – diesen habe der Mieter jedoch einen Tag vorher wieder abgesagt. „Für uns ist nicht erkennbar, dass hier ein grundsätzliches Problem in der Anlage vorliegt, welches absehbar zu weiteren Störungen führen wird, weshalb dem Mieter im Zuge seiner Störungsmeldung auch keine weitergehenden Informationen mitgeteilt werden konnten“, erklärt Gregor Boldt.

Die Mieter können sich laut Vivawest problemlos bei dem Wohnungsunternehmen melden, wenn es bei ihren Anschlüssen zu Störungen kommt. „Als Eingangskanäle für Störungen stehen den Mietern grundsätzlich die telefonische Störungsannahme und E-Mail zur Verfügung“, versichert Gregor Boldt.

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Seit über zehn Jahren als freier Journalist tätig und seit einigen Jahren auch für die Ruhr Nachrichten. Ich schreibe gerne über Menschen und ihre Geschichten.
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Tobias Weskamp

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