Fußgängerzone: Glasmarkierung soll Konflikte mit Radfahrern verhindern

dzMünsterstraße

In der Fußgängerzone Münsterstraße kommen sich Radfahrer und Fußgänger oft in die Quere. Reflektierende Glasmarkierungslinsen im Pflaster sollen jetzt zeigen, wo Radfahrer fahren dürfen.

Lünen

, 06.07.2020, 21:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Obwohl die Fußgängerzone im Bereich Münsterstraße nördlich der Lippebrücke 2018 neu gestaltet wurde, gibt es immer wieder Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern. Wo ist Radweg und wo dürfen Fußgänger ungestört unterwegs sein? Die Weiterführung des Radwegs nach der Brücke Richtung Persiluhr ist vielen Lünern nicht klar.

Zwar haben die Planer seinerzeit die Baumreihe und die gegenüberliegende Rinne im Pflaster als Begrenzung des Radwegs vorgesehen, doch das wird von vielen Bürgern gar nicht wahrgenommen. Erschwerend kam dazu, dass die Baustelle des Neubaus an der Münsterstraße 8 lange Zeit den Fußgängerbereich sehr stark eingeschränkt hat. Inzwischen sind die Bauarbeiten abgeschlossen, die Fußgänger haben wieder mehr Platz.

Zwischen Wasserrinne und Baumreihe ist der fünf Meter breite Bereich der Fußgängerzone für Radfahrer vorgesehen.

Zwischen Wasserrinne und Baumreihe ist der fünf Meter breite Bereich der Fußgängerzone für Radfahrer vorgesehen. © Quiring-Lategahn

Um den Konflikt zwischen Radfahrern und Fußgängern zu entschärfen, hat die Stadt jetzt nachgebessert. Am Montag frästen die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) reflektierende Glasmarkierungslinsen in die Pflastersteine an der Münsterstraße. „Damit soll die Führung des Radwegs in diesem Bereich verdeutlicht werden“, teilt Stadtsprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage mit. So sei die fünf Meter breite Trassenführung des Radwegs zwischen Wasserrinne und Baumreihe besser zu sehen. Die Markierungslinsen leuchten selbst nicht, sie reflektieren das Licht der Radfahrer und das der Umgebung.

Die Maßnahme kostet 4000 Euro.

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