Fußballer strandet mit Ferrari in Lünen: Hilfe vom Autohaus Deniz

Ungewöhnlicher Einsatz

Am Telefon glaubte Varol Dedeagili (44) an einen Scherz. Ein Ferrari-Fahrer meldete eine Panne seines 741-PS-Fahrzeugs an einer Waschstraße in Lünen. Doch dann erlebte der Lüner Erstaunliches.

Lünen-Süd

, 21.11.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einen Ferrari hat Varol Dedeagili von Deniz Automobile am Samstag (21.11.) an einer Waschstraße in Lünen überbrückt. Kein alltäglicher Einsatz.

Einen Ferrari hat Varol Dedeagili von Deniz Automobile am Samstag (21.11.) an einer Waschstraße in Lünen überbrückt. Kein alltäglicher Einsatz. © Dedeagili

Solch einen Einsatz hat Varol Dedeagili, Inhaber von Deniz Automobile, in 16 Jahren an der Bahnstraße in Lünen-Süd noch nie erlebt. Er sollte einen knallroten Ferrari überbrücken, der an einer Waschstraße in Lünen gestrandet war. Nichts ging mehr. Der Motor sprang nicht an. Varol Dedeagili glaubte am Telefon zunächst an einen Scherz, als er nach dem Fahrzeug fragte: ein Ferrari mit 741 PS.

Der 44-jährige Autofachmann setzte sich dann aber doch in seinen 7,5 Tonnen schweren Abschleppwagen und fuhr zur Waschstraße. Dann kam die Überraschung. Dort stand tatsächlich ein Ferrari, von Zuschauern umringt. Der Besitzer, laut Dedeagili ein Fußballer Mitte 20, dessen Namen er nicht verraten möchte, hatte die Motorhaube schon geöffnet.

Notbatterie in der Werkstatt

„Es hat drei Minuten gedauert, bis ich die Batterie gefunden hatte“, berichtet Dedeagili. Der Ferrari sprang an, wurde auf den Abschlepper geladen und ab ging es in die Werkstatt. Dort bekam das besondere Auto eine Notbatterie, mit der der Fahrer dann weiterfahren konnte.

Dedeagili, der auch schon mit den PS-Profis gedreht hatte, war dem Fußballer längst bekannt. Denn genau da hatte er ihn schon gesehen und deshalb seine Telefonnummer gefunden. „Wir haben noch einen Kaffee zusammen getrunken und ein paar Fotos gemacht“, beschreibt der Lüner die für ihn immer noch unglaubliche Sitaution. Zum Dank für den Service darf Dedagili die Erinnerungsfotos behalten.

Lesen Sie jetzt