Feuerwehr und Rettungsdienst in Lünen im Dauereinsatz: Starkregen, Drogen und Rathaus

Freitagabend

Ungewöhnlich stark beschäftigt sind Feuerwehr und Rettungsdienst am Freitagabend. Daran ist größtenteils der heftige Starkregen schuld. Es ging aber auch um Drogen-Missbrauch.

Lünen

, 14.08.2020, 23:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch zum Rathaus rückte die Feuerwehr am Freitagabend aus.

Auch zum Rathaus rückte die Feuerwehr am Freitagabend aus. © Weitzel

Von 24 Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst berichtet Stephan Dörnbrack am Freitagabend (14.) um kurz nach 22 Uhr. Der größte Teil der Einsätze, sagt der Feuerwehrmann, sei auf den heftigen Starkregen zurückzuführen, die Einsatzkräfte mussten Wasser aus vollgelaufenen Kellern pumpen. Insgesamt 22 solcher Einsätze habe es bis zu diesem Zeitpunkt gegeben.

Drogenexzess in Brambauer

Einer dieser Einsätze führte die Feuerwehr auch ins Herz der Stadt, zum Rathaus. Dort hatte laut Dörnbrack die Brandmeldeanlage ausgelöst, was wohl durch den Wassereinbruch ausgelöst wurde. Die Einsatzkräfte seien bis auf den Einsatzleiter mittlerweile wieder abgerückt - er wartet auf den Hausmeister, um zu gucken, ob das Stadtarchiv möglicherweise Schaden genommen hat.

Der Rettungsdienst war laut Dörnbrack am Abend bei einem größeren Einsatz in Brambauer gebunden. Dort hätten mehrere Personen „extrem Drogen und Alkohol konsumiert“, was den Einsatz von Notfallsanitätern und Notärzten nötig gemacht habe. Ein stressiger Abend also. Immerhin: Eine Brandmeldung stellte sich vor Ort als Fehlalarm heraus.

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