Viele Fotos und Video: So rettet die Feuerwehr Menschen aus einem unterirdischen Becken

dzGroßaufgebot in der Innenstadt

Drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr waren am Donnerstag (8. August) zur Graf-Adolf-Straße ausgerückt. Viele Zuschauer beobacheten, wie Einsatzkräfte zwei Menschen aus dem Gulli holten.

Lünen

, 09.08.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unweit des Kreisverkehrs an der Graf-Adolf-Straße liegt der Eingang für ein großes unterirdisches Regenrückhaltbecken - Schauplatz einer Feuerwehrübrung am Donnerstabend (8. August). Die Anlage gehört zu den Städtischen Abwasserbetrieben (SAL) und wird regelmäßig gewartet.

Bei einer solchen Arbeit geraten zwei Mitarbeiter in eine lebensbedrohliche Situation, weil von einem unbekannten Ort eine unbekannte Flüssigkeit eingeleitet wurde.

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Feuerwehrübung Teil 1

An der Graf-Adolf-Straße probte die Feuerwehr den Ernstfall: Zwei Mitarbeiter des Städtischen Abwasserbetriebs mussten aus einem unterirdischen Regenrückhaltebecken gerettet werden, nachdem sie mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.
09.08.2019
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Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Goldstein

Keine Chance auf Rettung

Auszubildender Luca Joshua Meyer und Niklas Neuhaus-Zyche sind die beiden SAL-Mitarbeiter, die in dem unterirdischen Bauwerk trotz eigener Rettungsmittel festsitzen. Der Pumpenwärter sieht keine Möglichkeit, die beiden zu retten und alarmiert die Feuerwehr - so das Übungsszenario für die Rettungskräfte, ausgearbeitet von Daniel Magalski von der Feuerwache Mitte.

Video
Feuerwehrübung

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr trifft als erster ein. Zugführer David Bensch erkundet die Lage, SAL-Mitarbeiter setzen ihn über den Vorfall in Kenntnis. Zwei Einsatzkräfte werden mit Pressluftatmern ausgestattet und gehen in das Gebäude, um die ersten Maßnahmen für die Rettung der beiden Arbeiter zu erkunden.

Zwei weitere Löschzüge und eine ABC-Einsatzgruppe

Als Klarheit über das Ausmaß der Situation herrscht, werden die Löschzüge aus Wethmar und Niederaden zu Hilfe gerufen, sowie die ABC-Einsatzgruppe.

Es läuft die Bergung der beiden Männer, die sich als recht schwierig herausstellt. In der Dunkelheit des unterirdischen Labyrinths werden sie zu einem Schacht gebracht, der in der Marie-Juchacz-Straße an die Oberfläche führt.

Parallel zur Personenrettung versuchen die Einsatzkräfte zu ermitteln, um welche Art von Gefahrstoff es sich handelt, der in das Regenwasser eingeleitet wurde. Der gerettete Mitarbeiter ist damit kontaminiert und muss speziell behandelt werden. Das geschieht in dem dafür aufgebauten Spezialcontainer. Dort müssen sich nach ihrem Einsatz auch die Feuerwehrmänner in Chemieschutzanzügen reinigen lassen.

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Feuerwehrübung Teil 2

An der Graf-Adolf-Straße probte die Feuerwehr den Ernstfall: Zwei Mitarbeiter des Städtischen Abwasserbetriebs mussten aus einem unterirdischen Regenrückhaltebecken gerettet werden, nachdem sie mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.
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Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein
Die Freiwillige Feuerwehr probte an der Graf-Adolf-Straße die Rettung von Mitarbeitern des Städtischen Abwasserbetriebs, die mit einer unbekannten Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren.© Günter Golstein

Gullieinläufe abgesucht

Der Rettungseinsatz ist damit abgeschlossen, aber nicht der ganze Einsatz. Die Feuerwehr muss noch die Quelle finden, von der aus der Gefahrstoff in den Untergrund gelangt ist. Also müssen Einsatzkräfte die Gullieinläufe in der Umgebung absuchen, was noch eine Menge Zeit in Anspruch nimmt.

An dieser speziellen Übung waren rund 40 Einsatzkräfte beteiligt. Übungsleiter Daniel Magalski zeigte sich mit dem Ablauf soweit zufrieden, es seien aber durchaus noch Verbesserungen möglich. „Genau dafür haben wir diese Übung ja durchgeführt.“

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