Esprit-Nachfolger in der Fußgängerzone: „Wir sind in der finalen Abstimmung“

Leerstand soll nicht lange bleiben

Mitte Juni hat die Esprit-Filiale in der Lüner Fußgängerzone dicht gemacht. Der Hausbesitzer zeigte sich schnell optimistisch für die Nachfolger-Suche. Zu Recht, wie es aussieht.

Lünen

, 24.07.2019, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Esprit-Nachfolger in der Fußgängerzone: „Wir sind in der finalen Abstimmung“

"Wir schließen! Alles muss raus!" Die Esprit-Filiale an der Lange Straße ist seit über einem Monat dicht. © Peter Fiedler

Man sei „erfreulicherweise dabei, die Vertragsverhandlungen zu konkretisieren“, sagt Helmut Lührs, Geschäftsführer der Hausverwaltung der Lührs-Gruppe in Stade. Dem Unternehmen gehört das komplette Gebäude an der Lange Straße 62 bis 74, in dem sich unter anderem auch H&M und Deichmann befinden.

„Wir sind momentan in der finalen Abstimmung“, sagt Lührs, er hoffe, bis Ende August einen unterschriebenen Mietvertrag präsentieren zu können.

Keine Auskunft: „Eine Frage des Anstandes“

Mit wem genau er die Verhandlungen führt, dazu schweigt Lührs. Das sei „eine Frage des Anstandes“ und außerdem auch eine Frage des Datenschutzes. Wird es denn wieder ein Textiler? Lührs lässt sich nicht in die Karten gucken.

Lührs hatte schon von guter Nachfrage gesprochen, als die Esprit-Filiale noch im Ausverkauf war. Überhaupt sei er mit dem Gebäude zufrieden, bis auf Esprit sei jeder Quadratmeter - inklusive Bürofläche - vermietet, bei allen anderen Mietern seien keine Änderungen abzusehen.

Wieso genau Esprit schließt, dazu hatte sich die PTH Group mit Sitz in Bischofswerda nie geäußert. Im benachbarten Dortmund schloss eine Filiale aber ebenfalls. Dort hatte das Unternehmen - in dem Fall Esprit selbst - gesagt, eine so große Ladenfläche sei „heute nicht mehr für Esprit (und viele andere Marken geeignet).“

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