Esel musste eingeschläfert werden

Tiertragödie

DORTMUND/LÜNEN Für den Maulesel kam das Einschreiten der Tierschützer zu spät. Der erst zwei Jahre alte Hengst aus einem heruntergekommenen Stall in Dortmund-Kirchderne musste am vergangenen Wochenende eingeschläfert werden. Die Besitzerin kommt aus Lünen.

von Von Gaby Kolle

, 04.01.2010, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für den zweijährigen Maulesel kam jede Hilfe zu spät. Ein Gummiband war in seinen Hinterlauf eingewachsen.

Für den zweijährigen Maulesel kam jede Hilfe zu spät. Ein Gummiband war in seinen Hinterlauf eingewachsen.

Vier Schafe, sechs Hängebauchschweine, ein Maultier und ein Pony durften damals bleiben unter Auflagen, die das Veterinäramt erteilte. „Zu tolerieren“ Am Montag waren noch einmal zwei Amtstierärzte vor Ort. Ergebnis: Es sei zu „tolerieren“, so Stadtsprecher Michael Meinders, wie die Tiere gehalten würden. Sie hätten Rückzugsmöglichkeiten und trockene Flächen. Zudem sei die Tierhalterin im letzten Jahr den Hinweisen und Forderungen der Amtsveterinäre immer nachgekommen. Tierarzt Grafen dagegen sprach von einem „sehr fragwürdigen Zustand“ auf dem Gelände. Anwohner in Kirchderne wollen das nicht länger hinnehmen und haben eine Unterschriftensammlung gegen diese Art der Tierhaltung gestartet.

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