Es kommt wieder Leben ins Dom Portugues - Der Neue steht selbst in der Küche

dzNeues Restaurant

Der „Neue“ ist da: Lino Daniel Reis de Castro Steinhorst, und er hat sich viel vorgenommen für das Dom Portugues. Und wenn das klappt, dann hat er noch weitere Pläne.

Lünen

, 30.10.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lino Daniel Reis de Castro Steinhorst - mindestens so lang wie der Name des Mannes mit einem portugiesischen Pass ist die Liste seiner Ideen für sein neues Restaurant an der Kurt-Schumacher-Straße. Sein Vorgänger hatte hier kein Glück. Aber jetzt muss der 37-Jährige erst einmal die Ärmel hochkrempeln: Es gibt reichlich zu tun bis zur geplanten Neueröffnung des Restaurants.

Eines ist dem Mann schon jetzt klar: Der für den 1. November zunächst geplante Eröffnungstermin ist illusorisch. „Wenn alles glatt läuft, dann schaffe ich es Anfang Dezember“, sagt Lino Reis de Castro Steinhorst, und blickt sich in dem urigen Restaurant um: Überall stapeln sich Kisten und Kartons, die einen bereits ausgeräumt, die anderen noch verpackt.

Zu putzen gibt es noch reichlich, vor allem in der Küche, manches soll noch raus, anderes muss noch rein: „Es gibt zum Beispiel kein Besteck“, sagt de Castro Steinhorst. Im Großen und Ganzen solle die Inneneinrichtung aber bleiben wie sie ist. Es gibt auch keinen Grund, da viel zu ändern: Urige Balken unter der Decke, eine Holztreppe führt nach oben auf eine Galerie.

Es kommt wieder Leben ins Dom Portugues - Der Neue steht selbst in der Küche

In dem Restaurant führt eine alte Holztreppe oben auf die Galerie. © Britta Linnhoff

Die Speisekarte, sagt de Castro Steinhorst, stehe weitestgehend. Der 37-Jährige ist gelernter Koch. Und das verbindet er für sich mit ganz klaren Maßstäben: „Alles was bei mir aus der Tüte kommt sind Salz und Mehl, alles andere mache ich selbst.“ Der 37-Jährige führt seit eineinhalb Jahren einen Burger-Laden in Waltrop. Auch hier, so sagt er, ist alles selbstgemacht.

Das zweite Objekt war gleich das Richtige

Aber er wolle sich verändern erzählt er, sei mit dem Imbiss auf den Geschmack gekommen. Und er wolle vor allem weg vom Auslieferungsdienst, den es in seinem Burgerladen gibt, er will ein Restaurant. Das Dom Portugues ist das zweite Objekt, das er sich in Lünen anschaut und von da an ist klar: Das soll es sein. „Ich habe zunächst in Waltrop geguckt“, erzählt er. Aber dort habe er nichts finden können. Lünen gefalle ihm sagt er: „Hier ist mehr los als in Recklinghausen. Und in Waltrop sei eh nicht so sehr viel los.

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Er freut sich auf Lünen. Noch ist er dabei, die Unterlagen für die Gaststättenkonzession zusammenzutragen. Waltrop will er - wenn alles so läuft wie erhofft - dann aufgeben. Nicht nur das Restaurant, sondern ganz verlassen: „Dann ziehe ich nach Lünen.“

Burger wird es auch in Lünen geben, aber es werde weder ein reines Burger-Restaurant noch ein reiner „Portugiese“: De Castro Steinhorst spricht außerdem von Steaks und vegetarischen Gerichten, von einer Mittagskarte und eventuell auch von Frühstück oder einem Büfett. „Ich habe jeden Tag neue Ideen“ erzählt er.

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