EM-Party war weltmeisterlich

LÜNEN Die EM-Party am Cappenberger See war ein voller Erfolg. Veranstalter, Organisatoren, Sponsoren und auch die Sicherheitsdienste zogen jetzt eine sehr positive Bilanz des Public Viewings im „Seestadions“.

von Von Dieter Hirsch

, 03.07.2008, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Veranstalter, Organisatoren, Sponsoren und Sicherheitsdienste zogen eine sehr positive Bilanz des EM-Public Viewings im "Seestadion" Cappenbergerv See.

Veranstalter, Organisatoren, Sponsoren und Sicherheitsdienste zogen eine sehr positive Bilanz des EM-Public Viewings im "Seestadion" Cappenbergerv See.

„Wir hatten in den drei Wochen rund 29000 Besucher. Eine ganze Reihe davon kamen aus den umliegenden Städten in der Region. Das war sehr positives Signal für die Stadt“, erklärte Hubert Tenberge, Vorsitzender des Vereins Pro Lünen, der die EM-Party organisiert hat. Das Public Viewing am Cappenberger See sei ein Geheimtipp in der Region gewesen, hätten Gäste ihm zugetragen.

Sein Dank galt allen, die am Erfolg und am reibungslosen Ablauf beteiligt waren. „Wirtschaftlich haben wir ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.“ Dazu hätten nicht zuletzt das gute Wetter und die Finalteilnahme der deutschen Mannschaft beigetragen. Tenberge hob die friedliche Feier nach dem Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei besonders hervor. „Hier haben die Türken Größe gezeigt.“

Gute Chancen für 2010

Ob es bei der WM 2010 auch wieder ein Public Viewing geben werde, darauf wollte sich Tenberge noch nicht festlegen. Die Chancen dafür stehen aber nicht schlecht. Zum einen liege Südafrika in der gleichen Zeitzone wie Deutschland, so dass die Spielzeiten „partytauglich“ sind. Es müssen aber, und da sind sich alle Beteiligten einig, die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, d.h. ohne Sponsoren sei eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen. „Wir habe bereits erste Gespräche geführt“.

„Die Fans haben sich vorbildlich verhalten“, stellte auch 1. Polizeihauptkommissar und Leiter der Lüner Wache, Klaus Demuth, den Besuchern ein gutes Zeugnis aus. Weniger als zehn Anzeigen hätte es gegeben, davon die Hälfte wegen Fahrraddiebstahls. Zwei Besucher erhielten eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Insgesamt zehn Personen verbrachten eine Nacht in der Ausnüchterungszelle.

„Keine besonderen Vorkommnisse“, meldete Elmar Achterkamp, Geschäftsführender Gesellschafter des B.A.K. Sicherheitsdienstes. Dies habe an den Besuchern und der guten Zusammenarbeit mit der Polizei gelegen.

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