Elektro Laschinski Redeker auf Erfolgskurs: Nach Neubau jetzt Erweiterung an Hüttenallee

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Die jüngste Firmenhistorie liest sich wie aus dem Lehrbuch: 2012 den Betrieb kurz vor dem Aus übernommen, 2018 ein größerer Neubau an der Hüttenallee. Jetzt expandiert die Firma weiter.

von Kristina Gerstenmaier

Wethmar

, 03.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

1960 Quadratmeter ist das neue Baugrundstück groß, auf dem eine zusätzliche Halle errichtet werden soll. Der Neubau der Firma Elektro Laschinski Redeker in Wethmar soll Raum für Gerätschaften aller Art geben: Arbeitsbühnen, Gerüste, Leitern. „Mit der neuen Halle können wir Lager- und Stellflächen verlagern, um im Hauptgebäude Werkstattbereiche für den Schaltschrank- und Anlagebau zu erweitern“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Redeker. „Außerdem werden zwei weitere Arbeitsplätze geschaffen.“ Die Verlagerung der Gerätschaften in die neue Halle gäbe die Möglichkeit, Maschinen besser zu warten, um sie schneller wieder einsetzen zu können.

In der vergangenen Woche wurde die Baustelle, nur etwa 100 Meter von dem 2018 neu erbauten Firmensitz entfernt, eingerichtet. Bis Juni diesen Jahres soll die neue Lagerhalle, die das Unternehmen etwa eine halbe Millionen Euro kostet, fertig gestellt sein. Laut Redeker kann sich die Firma das auch locker leisten: „2019 hat die Elektro Laschinski Redeker einen Umsatz von rund 4,5 Millionen Euro generiert. Und mit Aufträgen sind wir bis weit ins Jahr 2021 ausgelastet. Die Ausweichflächen werden dringend gebraucht.“

Elektrofirma setzt sich im Wettbewerb durch

Mit dem Erwerb des Grundstücks an der Hüttenallee hatte die Elektro-Firma sich für den letzten freien Grund auf dem ehemaligen Westfalia-Gelände durchgesetzt. „Wir unterstützen dynamisch wachsende Unternehmen“, sagt Eric Swehla, Geschäftsführer des Wirtschaftsförderzentrums Lünen. „Wir sehen an den Ausbildungsplätzen, den Einstellungen und den Bauaktivitäten, dass hier ordentlich Zug drin ist.“ Wie für alle Lüner Gewerbeflächen habe es auch hier viele Interessenten gegeben. Kriterien, den Zuschlag zu bekommen, seien unter anderem die Mitarbeiterzahl, die Art der Baumaßnahme oder Jahresergebnisse, erläutert Swehla.

1977 war Elektro Laschinski in einer Garage an der August-Bebel-Straße gegründet worden; später wurde an der Borker Straße erweitert. Als die Firma 2012 durch den Tod des damaligen Geschäftsführers vor dem Aus stand, erwarben Thorsten Redeker und Carsten Fromm sie. „Wir führen seitdem den Betrieb und den Namen fort“, erinnert sich Redeker. Innerhalb dieser acht Jahre sei es ihnen gelungen, die Mitarbeiterzahl auf 30 (25 Elektroinstallateure und fünf Verwaltungsangestellte) sowie neun Auszubildende zu verdoppeln. Zu ihren Kunden gehören der Bauverein zu Lünen, die Sparkasse an der Lippe, Stolzenhoff oder Caterpillar. „Wir streben an, jedes Jahr drei neue Elektroinstallateur- und alle zwei Jahre einen Verwaltungs-Auszubildenden einzustellen“, sagt er. 2018 hatte das aufstrebende Unternehmen bereits den neuen Firmensitz in der Hüttenallee gebaut.

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