Ehemaliges Schlecker-Ladenlokal wird mit Halte-Stelle zum Ort der Begegnung

Neues Angebot in Lünen-Süd

Ein neuer Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien ist die Halte-Stelle an der Jägerstraße 44. Zur Eröffnung war es richtig voll in dem ehemaligen Schlecker-Ladenlokal.

Lünen-Süd

, 17.01.2019, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ehemaliges Schlecker-Ladenlokal wird mit Halte-Stelle zum Ort der Begegnung

Zur Eröffnung der neuen Halte-Stelle an der Jägerstraße überreichte die Teilstationäre Jugendhilfe ein von Kindern gestaltetes Kunstwerk. Darüber freuen sich (v.l.) Samira Hammerhofer, Leif Kortländer, Madeline Brandt, Ulrich Barz, Ivonne Wagner und Faruk Kelesoglu. © Magdalene Quiring-Lategahn

Nach dem Aus von Schlecker herrschte lange Leerstand. Seit Mittwoch (16. Januar) ist wieder Leben in den neu gestalteten Räumen. Nach Brambauer Vorbild gibt es nun auch in Lünen-Süd eine Halte-Stelle mit einem vielfältigen Freizeit- und Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien. Vermieter ist Faruk Kelesoglu. Auch er kam zur Eröffnung.

Ehemaliges Schlecker-Ladenlokal wird mit Halte-Stelle zum Ort der Begegnung

Vermieter Faruk Kelesoglu ist froh. Nach langem Leerstand ist wieder Leben in den Räumen. © Magdalene Quiring-Lategahn

Vor drei Jahren hat Faruk Kelesoglu das Haus gekauft und neun Monate nach den Wünschen der Stadt für die Halte-Stelle hergerichtet. „Ich bin begeistert“, sagte er während der Veranstaltung. Fünf Jahre lang, mit Option auf Verlängerung, kann die Halte-Stelle die Räumlichkeiten nutzen.

Viele Akteure aus Lünen-Süd kamen zur Eröffnung

„Ich bin völlig überrascht von der Resonanz“, freute sich Beigeordneter Horst Müller-Baß inmitten der zahlreichen Besucher. Sämtliche Akteure des Stadtteils, Vertreter der Kirchen, Schulen und Vereine aber auch des Jugendhilfeausschusses, schauten sich in der Halte-Stelle um. Die Umweltwerkstatt hat fahrbare Sitzmöbel aus Palettenholz sowie das Catering beigesteuert. Die Teilstationäre Jugendhilfe überraschte mit einem großen von Kindern gestalteten Kunstwerk. Viele unterschiedliche Institutionen und Einrichtungen werden künftig Beratung, Programm und Sprechstunden anbieten.

„Die Halte-Stelle ist ein Begegnungsraum mit Mehrwert für den Stadtteil“, erklärte Müller-Baß. Er sprach von einem Ankerpunkt. Viele Menschen vor Ort bringen sich durch Angebote ein. Er kündigte bereits die nächste und dritte Halte-Stelle an, die demnächst an der Münsterstraße eröffnen wird.

Baby-Café, Basteln und Nachhilfe

An Eltern richtet sich der Babybäuchlein-Treff, auch ein Baby-Café wird eingerichtet. Für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren gibt es Bastelangebote. Angeboten wird ein Jugendtreff mit Streetworkern, ein offenes Stadtteilcafé, Taekwondo-Traning und Nachhilfe. Mit Sprechstunden ist die Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern vertreten. Die Jugendberufshilfe und der Jugendhilfedienst Lünen-Süd sind ebenfalls präsent.

Halte-Stelle soll Bereicherung werden

Madeline Brandt ist Koordinatorin der Halte-Stellen. Sie wünschte sich für die Zukunft weiter ein solch gutes Netzwerk, wie sie es in Lünen-Süd vorgefunden habe, damit die Halte-Stelle eine Bereicherung für die Bürger werde.

Zur Eröffnung konnten alle Gäste ihre Namen auf „Gründersteine“ schreiben. Daraus soll eine Collage in Form eines H für Halte-Stelle werden.

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